Drei Babys sterben in Jerusalemer Kita – illegale Einrichtung verursacht Massenvergiftung.
Massengift in illegaler Kita
Nach Angaben von TSN.ua: In Jerusalem hat sich am 19. Januar 2023 eine schreckliche Tragödie ereignet. In einem illegalen Kindergarten im Stadtteil Romema kam es zu einer Massenvergiftung, bei der drei Säuglinge starben. Insgesamt wurden 53 Kinder im Alter von wenigen Monaten verletzt, 13 von ihnen müssen auf der Intensivstation behandelt werden. Solche Einrichtungen unterlaufen oft alle Sicherheitskontrollen.
Die Einrichtung, in der der Vorfall stattfand, arbeitete ohne Lizenz und ohne jegliche staatliche Aufsicht. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich 55 Babys in der Kita. Die Kinder schliefen auf Matratzen in Fluren, Toiletten und Kleiderschränken – ein Zustand, der bereits vor der Katastrophe auf katastrophale Unterbringungsbedingungen hindeutete. Als wahrscheinlichste Ursache für das Unglück gilt eine Vergiftung durch Kohlenmonoxid oder giftige Dämpfe.
Israelisches Bildungsministerium bestätigt Versäumnisse
Das israelische Bildungsministerium hat bestätigt, dass der Kindergarten illegal betrieben wurde. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die technische Ursache der Tragödie und die Verstöße gegen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften. Yoav Kish, ein Sprecher des Ministeriums, erklärte:
„Wehrlose Babys haben mit ihrem Leben für den Betrieb einer Einrichtung bezahlt, die gegen das Gesetz verstieß, ohne Genehmigungen und ohne Kontrolle.“ - Yoav Kish
Der Vorfall hat in der israelischen Öffentlichkeit große Bestürzung ausgelöst und die Aufmerksamkeit auf das Problem mangelnder Kontrollen bei Kinderbetreuungseinrichtungen gelenkt.
Die Tragödie in Romema offenbart gravierende Mängel im Aufsichtssystem für Kindertagesstätten in Israel. Das Fehlen von Lizenzierung und Kontrolle illegaler Einrichtungen kann zu katastrophalen Folgen führen, wie dieser schreckliche Fall zeigt. Gesellschaft und Behörden stehen nun vor der dringenden Aufgabe, Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und zu verschärfen, um den Schutz von Kindern in solchen Einrichtungen zu gewährleisten.
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