Tadschikistans ‚Todes-Tunnel‘: Tägliches Risiko für Autofahrer ohne Licht und Luft.

Tadschikistans ‚Todes-Tunnel‘: Tägliches Risiko für Autofahrer ohne Licht und Luft
Tadschikistans ‚Todes-Tunnel‘: Tägliches Risiko für Autofahrer ohne Licht und Luft

Der Todes-Tunnel

Nach Angaben von Novyny.live: Der Anzob-Tunnel in Tadschikistan, oft als ‚Todes-Tunnel‘ bezeichnet, gilt aufgrund fehlender Beleuchtung und unzureichender Belüftung als extrem gefährlich. Diese strategisch wichtige Verbindung verläuft auf einer Höhe von 2700 Metern und verbindet die Hauptstadt Duschanbe mit der Stadt Chudschand. Seit seiner Fertigstellung im Jahr 2006 sorgt der Tunnel immer wieder für Besorgnis – die herrschenden Bedingungen gefährden täglich die Sicherheit der Fahrer.

Im Inneren des Anzob-Tunnels gibt es keine Ampeln zur Verkehrsregelung, was die Durchfahrt zusätzlich erschwert. Auch Fahrbahnmarkierungen fehlen völlig, wodurch das Unfallrisiko steigt. Der Fahrbahnbelag ist von tiefen Schlaglöchern übersät, was eine weitere Gefahr für Autofahrer darstellt. Zur Verbesserung der Luftqualität ist lediglich ein einziger Ventilator installiert – dieser reicht jedoch bei weitem nicht aus, um eine angemessene Belüftung zu gewährleisten.

Zustand und Bedeutung des Tunnels

Im Jahr 2018 wurde der Tunnel teilweise saniert, dennoch bleibt sein Zustand mangelhaft. Die grundlegenden Sicherheitsmängel – fehlende Beleuchtung, unzureichende Belüftung und das Ausbleiben von Verkehrszeichen – bestehen weiterhin. Daher ist der Anzob-Tunnel für viele Fahrer und Anwohner, die diese Route täglich nutzen, ein permanentes Ärgernis und eine echte Gefahrenquelle.

Als zentraler Verkehrsknotenpunkt ist der Anzob-Tunnel von entscheidender Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Tadschikistans, da er die wichtigsten Städte des Landes miteinander verbindet. Trotz dieser strategischen Rolle könnten die anhaltenden Sicherheitsprobleme schwerwiegende Folgen haben – ein Umstand, der dringende Verbesserungen der Infrastruktur erforderlich macht. Die Behörden sind in der Pflicht, die zahlreichen Kritikpunkte aus der Bevölkerung und von Experten ernst zu nehmen, um die Sicherheit auf dieser Strecke endlich zu gewährleisten.


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