Seltener Säuregeyser im Yellowstone erwacht: Erstmals seit fünf Jahren wieder ausgebrochen.
Geyser Echinus zeigt wieder Aktivität
Nach Angaben von TSN.ua: Im Yellowstone-Nationalpark (USA) ist ein seltener Säuregeyser namens Echinus nach mehr als fünf Jahren Ruhephase wieder ausgebrochen. Wissenschaftler des United States Geological Survey dokumentierten die Eruption am 7. Februar 2023. Es handelt sich um den ersten nachgewiesenen Ausbruch seit 2020. Der Geyser zählt zu den besonderen geothermalen Phänomenen des Parks, da er saures statt basisches Wasser ausstößt.
Echinus ist für seine unregelmäßigen Aktivitätsschübe bekannt, die in Abständen von zwei bis fünf Stunden auftreten. Während eines Ausbruchs schießt heißes Wasser etwa sechs bis neun Meter in die Höhe. Die Wassertemperatur an der Oberfläche liegt bei rund 93 Grad Celsius, der Durchmesser des Geysers beträgt ungefähr 20 Meter.
Wandel im Eruptionsverhalten
In den 1970er Jahren zeigte der Geyser noch alle 40 bis 80 Minuten Aktivität, und in den 1980er und 1990er Jahren erreichten die Wasserfontänen Höhen von über 20 Metern. Zwischen 2018 und 2020 wurden dagegen nur vereinzelte Eruptionen registriert, was auf eine deutliche Veränderung des Ausbruchsmusters hindeutet. Die Rückkehr der Aktivität des Echinus-Geysers erregt sowohl bei Forschern als auch bei Besuchern großes Interesse, da er zu den seltenen Naturschauspielen des Parks gehört.
Das erneute Ausbrechen des Echinus-Geysers könnte auf Veränderungen in der geothermalen Aktivität des Yellowstone-Nationalparks hindeuten. Solche Naturphänomene sind nicht nur für die Erforschung des Park-Ökosystems wichtig, sondern auch für das Verständnis der geologischen Prozesse in der Region. Da Yellowstone eines der größten vulkanischen Systeme der Welt beherbergt, helfen Beobachtungen wie diese dabei, mögliche Risiken und Umweltveränderungen frühzeitig zu erkennen.
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