Abschied von Patriarch Filaret in Kiew: Route des Trauerzugs bekannt gegeben.

Abschied von Patriarch Filaret in Kiew: Route des Trauerzugs bekannt gegeben
Abschied von Patriarch Filaret in Kiew: Route des Trauerzugs bekannt gegeben

Tod Seiner Heiligkeit Patriarch Filaret

Nach Angaben von TSN.ua: Am 20. März 2023 verstarb Seine Heiligkeit Patriarch Filaret im Alter von 97 Jahren an den Folgen einer Verschlimmerung chronischer Erkrankungen. In Kiew fand die Abschiedszeremonie statt, zu der Tausende Menschen strömten, um ihm die letzte Ehre zu erweisen.

Die Trauerfeierlichkeiten begannen am Abend des 20. März in der Wolodymyr-Kathedrale und dem Michaelskloster mit der goldenen Kuppel. Am Mittwoch, dem 22. März, wird um 8:30 Uhr in der Kathedrale die Totenmesse unter der Leitung von Metropolit Epiphanius gefeiert. Anschließend startet um 11:00 Uhr der Trauerzug vom Michaelskloster zur Wolodymyr-Kathedrale. Patriarch Filaret wird in der Wolodymyr-Kathedrale beigesetzt, wo er über sechs Jahrzehnte seinen Dienst versah. Diese Kirche war über sechs Jahrzehnte sein Wirkungsort.

Lebensweg und Vermächtnis

Die Biografie von Patriarch Filaret, bürgerlich Mychajlo Antonowytsch Denysenko, umfasst viele bedeutende Ereignisse. Er wurde am 23. Januar 1929 im Donbass geboren. Zeit seines Einsatzes setzte er sich unermüdlich für eine eigenständige orthodoxe Kirche in der Ukraine ein.

„Heute nehmen die Ukrainer Abschied von Patriarch Filaret. Er hat viel dafür getan, dass die Ukraine eine eigene Landeskirche hat.“

Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj

Metropolit Epiphanius würdigte ebenfalls seine Rolle in der kirchlichen Entwicklung:

„Er hatte nicht nur selbst keine Angst, das geistliche Joch der ‚russischen Welt‘ abzuwerfen, sondern ermutigte auch die Kirche, dies zu tun.“

Metropolit Epiphanius
Die Trauerfeier wurde zu einem bedeutenden Moment für viele Ukrainer, die dem herausragenden Kirchenführer gedenken.

Der Tod von Patriarch Filaret ist ein großer Verlust für die ukrainische Kirche und die gesamte Gesellschaft. Sein Beitrag zur Gründung einer unabhängigen orthodoxen Kirche in der Ukraine und sein Kampf für eine eigenständige kirchliche Identität sind Meilensteine der Landesgeschichte. Der Abschied von ihm symbolisiert die Anerkennung seines Wirkens und seines Einflusses auf das geistliche Leben der Menschen. Er offenbart tiefen Respekt und Dankbarkeit für seinen Dienst. Dieses Ereignis könnte auch die weitere Entwicklung der kirchlichen Angelegenheiten in der Ukraine unter den heutigen Herausforderungen prägen.


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