SBU hat einen Agenten der RF und Weißrusslands festgenommen, der Angriffe auf die Kiewer TEZs leitete.
Nach Angaben von ТСН: Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat in Kiew einen Straftäter festgenommen, der für die Geheimdienste Russlands und Weißrusslands arbeitete. Dieser Agent korrigierte Angriffe auf die Heizkraftwerke, die einen wesentlichen Teil der Hauptstadt mit Heizwärme versorgen.
Doppelte Rekrutierung und Aufgaben
Nach den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Festgenommene ein lokaler Hilfsarbeiter war. Er wurde über Telegram-Kanäle rekrutiert, wo er aktiv pro-kremlische Kommentare veröffentlichte.
Der Verdächtige führte Aufgaben für zwei Auftraggeber aus:
Für das Grenzkomitee Weißrusslands spionierte er Standorte der Verteidigungsstreitkräfte aus.
Für die russischen Geheimdienste führte er Aufklärungen von Energieanlagen zur Vorbereitung neuer Angriffe durch.
Spionage „vom Fenster“ und Fluchtvorbereitungen
Der Agent agierte schlau: Zunächst beobachtete er den Perimeter eines der Kiewer Heizkraftwerke direkt aus dem Fenster seiner Wohnung. Später ging er vor Ort, um den technischen Zustand des Objekts nach den vorherigen Angriffen der Russen zu bewerten und die Koordinaten für neue Angriffe weiterzugeben.
Im Falle eines erfolgreichen Abschlusses der Aufgaben versprachen die Kuratoren dem Verräter eine „Evakuierung“ ins Ausland. Der SBU stellte fest, dass er bereits einen taktischen Rucksack mit notwendigen Dingen für die illegale Überquerung der Grenze vorbereitet hatte.
Festnahme und Urteil
Die Mitarbeiter des SBU agierten präventiv: Der Straftäter wurde in seiner eigenen Wohnung festgenommen. Gleichzeitig wurden Maßnahmen zum zusätzlichen Schutz strategischer Objekte durchgeführt, auf die er den Feind „leitete“.
Bei Durchsuchungen wurden dem Verdächtigen ein Mobiltelefon mit Beweismaterial über die Korrespondenz mit Kuratoren beider Aggressorstaaten beschlagnahmt.
Der Festgenommene wurde derzeit gemäß Teil 2 der Artikel 111 des Strafgesetzbuchs der Ukraine (Verrat, der im Kriegszustand begangen wurde) des Verdachts unterzogen. Er befindet sich in Untersuchungshaft ohne das Recht auf Kaution. Dem Verräter droht lebenslange Haft mit Beschlagnahme von Eigentum.
Früher wurde berichtet, wie ein RF-Agent versuchte, einen Soldaten bei einem „Date“ zu sprengen.
Dieser Fall enthüllt die gefährlichen Aktivitäten von Agenten, die versuchen, strategische Objekte in der Ukraine zu untergraben. Die Festnahme dieses Straftäters belegt die Effektivität der Arbeit des Sicherheitsdienstes der Ukraine bei der Verhinderung von Spionage und Verrat während des Kriegszustands. Die Maßnahmen zur Erkennung und Neutralisierung ähnlicher Bedrohungen werden fortgesetzt, was für die Sicherheit des Landes von entscheidender Bedeutung ist.
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