Nächtlicher Angriff legt Kiews Straßenbahnen und Oberleitungsbusse lahm.

Nächtlicher Angriff legt Kiews Straßenbahnen und Oberleitungsbusse lahm
Nächtlicher Angriff legt Kiews Straßenbahnen und Oberleitungsbusse lahm

Elektrifizierte Linien in Kiew außer Betrieb gesetzt

Nach Angaben von TSN.ua: In der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist der Betrieb von Oberleitungsbussen und Straßenbahnen vorübergehend eingestellt worden. Grund dafür ist ein nächtlicher Beschuss am 14. März, der in Teilen des Stromnetzes zu Spannungsausfällen führte. Diese Störung beeinträchtigt direkt den öffentlichen Nahverkehr auf mehreren wichtigen Strecken.

Einschränkungen und Auswirkungen

Die Fahrbeschränkungen gelten unter anderem für folgende Bereiche:

  • Die Hauptstraße Holosijiwskyj Prospekt
  • Die Plätze Lybidska und Demijiwska
  • Das Wohnviertel Teremky
  • Das Viertel Petschersk
  • Die Umgebung des Oberleitungsbus-Depots Nr. 1

Der Angriff in der Nacht forderte vier Todesopfer, zehn weitere Menschen wurden verletzt. Verspätungen oder Ausfälle betreffen die Oberleitungsbuslinien 22K, 27, 30 und 42 sowie die Straßenbahnlinien 14 und 15.

Um dennoch Fahrgäste befördern zu können, hat die Stadtverwaltung mehrere Ersatzbuslinien eingerichtet:

  • Buslinie 45ТР
  • Buslinie 38ТР
  • Buslinie 43К

Die Behörden bitten die Bevölkerung um Verständnis für die angespannte Lage und empfehlen, auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen.

Dieser Vorfall verdeutlicht die anhaltenden Sicherheitsrisiken in der Region, die immer wieder die kritische Infrastruktur der Hauptstadt treffen. Die Stadtverwaltung arbeitet daran, die Mobilität der Bürger durch den Einsatz von Bussen aufrechtzuerhalten, doch die Folgen des Angriffs sind deutlich spürbar. Die Ereignisse zeigen auch, wie stark der öffentliche Nahverkehr in Kriegszeiten von äußeren Einflüssen abhängig ist.


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