In der Ukraine wird eine neue Gebühr für Flugpassagiere eingeführt: Was ist bekannt.
Die Werchowna Rada hat vorläufig die Einführung einer staatlichen Gebühr für jeden Passagier genehmigt, der von den Flughäfen der Ukraine abfliegt. Für den entsprechenden Gesetzentwurf Nr. 2424 stimmten am Dienstag, dem 19. Mai, 237 Abgeordnete im ersten Lesen bei mindestens erforderlichen 226 Stimmen.
Das Dokument sieht auch die Erhebung einer staatlichen Gebühr für jede Tonne von Waren vor, die an ukrainische Flughäfen gesendet oder von diesen empfangen wird.
Die Autoren des Gesetzentwurfs weisen darauf hin, dass eine ähnliche Gebühr in Spanien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Österreich, den USA, China, Australien und Usbekistan erhoben wird. Die Abgeordneten der Partei 'Diener des Volkes' wollen eine neue Steuer für die Bürger zur Förderung der Kultur einführen. Laut der stellvertretenden Vorsitzenden der parlamentarischen Fraktion 'Diener des Volkes' Jewhenija Krawtschuk wird dies die Einführung einer einheitlichen Kulturgebühr sein.
Das Verfassungsgericht der Ukraine hat ein Schreiben von 142 Abgeordneten der Werchowna Rada erhalten, das um eine Erklärung des vierten Absatzes der Präambel der Verfassung der Ukraine bittet. In diesem Absatz wird gesagt, dass der Staat seinen Bürgern ein würdiges Lebensniveau garantiert.
Die Werchowna Rada hat die Einführung einer staatlichen Gebühr für Passagiere, die die Dienste der ukrainischen Flughäfen in Anspruch nehmen, unterstützt, und bereitet auch die Einführung einer einheitlichen Kulturgebühr für die Bürger zu kulturellen Zwecken vor. Die Gesetzentwürfe werden auf parlamentarischer Ebene erörtert und sollen die Staatseinnahmen zur Verbesserung des Lebens der Bürger erhöhen.
Lesen Sie auch
- Neue US-Zölle gegen 60 Länder: So hoch fallen die Abgaben für die EU und Russland aus
- Russlands Öl- und Gasumsätze sollen um 60 % steigen – das treibt den Anstieg an
- Zweite IMF-Zahlung an die Ukraine: 690 Millionen Dollar für den Staatshaushalt
- Russlands Haushaltsloch von 7 Billionen Rubel: Droht dem Land die Zahlungsunfähigkeit?
- 60 Prozent der russischen Ölraffinerien müssen zerstört werden – das ist die kritische Schwelle, so ein Experte
- Warum Russlands Ölraffinerien kaum zu retten sind – ein Experte erklärt die drohende Treibstoffkrise

