Festnahme in Riwne: Frau beschädigt Gedenkstätte für gefallene Soldaten.
Vorfall auf dem Unabhängigkeitsplatz
Nach Angaben von TSN.ua: In der ukrainischen Stadt Riwne ist eine Frau festgenommen worden. Sie hatte in der Nacht zum 17. Januar auf dem Unabhängigkeitsplatz Gedenkaufsteller mit Porträts gefallener Soldaten umgestoßen. Gegen 23 Uhr ging bei der Polizei eine Meldung über den Vandalismus ein. Die 41-jährige Einwohnerin von Riwne gab laut Polizei an, die Bilder hätten sie "genervt".
Die Festnahme erfolgte, während die Frau erkennbar unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,91 Promille. Durch ihre Handlungen wurden insgesamt 13 der Gedenkkonstruktionen beschädigt.
Rechtliche Konsequenzen
Gegen die Frau wurde ein Verfahren nach Artikel 178 des ukrainischen Verwaltungsrechts eingeleitet. Zudem erhielt sie eine Verdachtsmitteilung nach Artikel 296, Absatz 1 des Strafgesetzbuches (Ukraine) wegen Rowdytums. Solche Gedenkstätten haben in der Ukraine einen hohen symbolischen Wert als Zeichen der Trauer und Ehre. Die Tat löste in der Öffentlichkeit entsprechende Empörung aus.
Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung, die der Erinnerung an die Gefallenen beigemessen wird, die ihr Leben für das Land gegeben haben.
Vandalismus in dieser Form wird als Missachtung ihres Andenkens wahrgenommen. Das entschlossene Vorgehen der Strafverfolgungsbehörden zeigt, wie ernst derartige Vergehen genommen werden, insbesondere wenn sie das nationale Gedenken und den Respekt vor den Helden betreffen.
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