Tödlicher Schahid-Angriff in Winnyzja: Professor Boris Awksentjuk kommt ums Leben – Trauerfeier am 27. März.
Professor Boris Awksentjuk bei russischem Drohnenangriff getötet
Nach Angaben von TSN.ua: Am 24. März wurde der Doktor der Technischen Wissenschaften und Professor Boris Awksentjuk in Winnyzja Opfer eines russischen Schahid-Drohnenangriffs. Der Angriff war Teil einer groß angelegten russischen Offensive, die mehrere ukrainische Städte traf – darunter Lwiw, Iwano-Frankiwsk, Ternopil und Schytomyr. Im Zentrum von Winnyzja schlug eine Drohne ein und tötete den bekannten Wissenschaftler. Dieser Vorfall zeigt erneut, wie die Zivilbevölkerung unter dem Krieg leidet.
Wissenschaftliches und pädagogisches Erbe
Boris Awksentjuk war Doktor der Technischen Wissenschaften und Professor am Winnyzjaer Handels- und Wirtschaftsinstitut. Sein Leben widmete er der Thermophysik und der Bildung; er verfasste über 160 wissenschaftliche und methodische Arbeiten. Sein Beitrag zur Wissenschaft und Lehre ist unermesslich – er galt nicht nur als hochqualifizierter Experte, sondern auch als Mensch mit tiefer Kultur, Weisheit und Würde. Seine Forschung hatte weitreichende Bedeutung für die ukrainische Wissenschaftsgemeinschaft.
'Tragisch ums Leben gekommen ist der Doktor der Technischen Wissenschaften, Professor, herausragende Wissenschaftler und wahrer Intellektueller.' Natalia Sabolotna
Die Abschiedszeremonie für Boris Awksentjuk findet am 27. März 2023 im Bestattungshaus „Rekwiem“ statt. Dieser Verlust trifft Kollegen, Studierende und alle, die ihn für seine Professionalität und menschlichen Qualitäten schätzten, tief. Der Tod des Professors ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der Krieg das Leben ukrainischer Bürger beeinflusst – insbesondere von Wissenschaftlern, die einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Landes leisten.
Diese Tragödie verdeutlicht die schwerwiegenden Folgen des Krieges für die ukrainische Gesellschaft, speziell für den Bildungs- und Wissenschaftssektor. Der Tod von Boris Awksentjuk als herausragendem Fachmann erinnert an die Risiken, denen nicht nur Zivilisten, sondern auch Fachleute ausgesetzt sind, die am Fortschritt des Landes arbeiten. Der Verlust solcher Persönlichkeiten könnte langfristige Auswirkungen auf Wissenschaft und Bildung in der Ukraine haben.
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