11 Wohnungen für 700 Katzen aus Frontgebieten: So helfen Freiwillige in Saporischschja.

11 Wohnungen für 700 Katzen aus Frontgebieten: So helfen Freiwillige in Saporischschja
11 Wohnungen für 700 Katzen aus Frontgebieten: So helfen Freiwillige in Saporischschja

Katastrophenhilfe für Samtpfoten in Saporischschja

Nach Angaben von UATV: In der ukrainischen Stadt Saporischschja haben Ehrenamtliche ein Zuhause für 700 Katzen geschaffen, die aus gefährlichen Frontregionen gerettet wurden. Die meisten Tiere stammen aus der Umgebung von Orichiw und Huljajpole. Damit sich die Samtpfoten wohlfühlen, haben die Helfer elf Wohnungen eingerichtet. Parallel suchen sie neue Familien für die Tiere – bereits 400 Katzen haben auf diese Weise ein neues Zuhause gefunden.

Die Freiwilligen holen die Tiere nicht nur aus den Kampfgebieten, sondern versorgen sie auch medizinisch nach der Rettung. Ein zentraler Punkt ihrer Arbeit ist die Einrichtung von Quarantänebereichen, denn die Tiere dürfen nicht durcheinanderkommen.

Wie die Freiwillige Wiktorija Skylsara erklärte: 'Wir können sie nicht vermischen. Es braucht eine Quarantänezone, das ist alles extrem schwierig.'

Der Aufwand ist enorm, weshalb die Organisation ständig nach weiteren Räumlichkeiten sucht, um die Tiere unterzubringen.

Lebensbedingungen für die geretteten Katzen

Die Helfer kümmern sich nicht nur um die Rettung, sondern auch um artgerechte Lebensumstände. In ihren Einrichtungen gibt es neben den Hauptwohnungen auch private Sektoren, in denen jeweils 40 bis 50 Tiere versorgt werden.

Wiktorija Skylsara berichtete: 'Allein das „Katzenhaus“ umfasst elf Wohnungen, dazu kommen noch Freiwillige mit privaten Sektoren.'

So tun die Ehrenamtlichen alles, um die Tiere zu retten und zu unterstützen – mit dem Ziel, sie in liebevolle Familien zu vermitteln.

Diese Initiative in Saporischschja ist ein wichtiger Schritt für die Sicherheit und das Wohl der Tiere, die unter den Kriegshandlungen leiden. Neben der direkten Hilfe lenkt die Organisation die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Problem herrenloser Tiere und die Notwendigkeit ihrer Eingliederung in neue Familien. Das Engagement der Freiwilligen zeigt, wie wichtig Mitgefühl und Verantwortung für das Leben der Vierbeiner in schwierigen Zeiten sind.


Lesen Sie auch

Werbung