Ukrainische Streitkräfte attackieren Krim-Raffinerie und zerstören Drohnenlager: Neue Angriffswelle am 2. Juni.
Militärische Schläge der Ukraine am 2. Juni
Nach Angaben von UATV: Am 2. Juni führten die ukrainischen Verteidigungskräfte mehrere koordinierte Angriffe durch. Getroffen wurden die Ölraffinerie ‚Ilskyj‘, ein Flugabwehrsystem vom Typ ‚Pantsir-S1‘ sowie ein russisches Kriegsschiff auf der Krim. Im Zuge dieser Operation wurde zudem ein feindliches Lager für unbemannte Luftfahrzeuge zerstört, und es gab Treffer auf Stellungen russischer Infanterie. Die Raffinerie ‚Ilskyj‘ befindet sich auf der vorübergehend besetzten Halbinsel Krim und zählt mit einer Jahreskapazität von 6,6 Millionen Tonnen Rohöl zu den größten Betrieben im Süden Russlands.
Raketenangriff auf die Raffinerie in Nowoschachtinsk
Bereits am 31. Mai hatten ukrainische Truppen einen Raketenangriff auf die Ölraffinerie Nowoschachtinsk in der russischen Oblast Rostow durchgeführt. Dabei wurden zwei Anlagen zur Primärverarbeitung von Erdöl getroffen und beschädigt. Zusätzlich erlitten zwei Tanks sowie Gebäude der Hauptpumpstationen an der linearen Produktions- und Dispatcherstation ‚Lasarewo‘ in Russland Schäden. Auch an der Raffinerie Saratow wurden Einbußen an den Primärverarbeitungsanlagen registriert.
Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass die ukrainischen Drohnenattacken auf russische Ölraffinerien bereits fast 40 Prozent der dortigen Primärverarbeitungskapazitäten lahmgelegt hätten. Diese Aktionen verdeutlichen die verstärkten Bemühungen der ukrainischen Streitkräfte, die logistischen Fähigkeiten des Gegners sowohl in den besetzten Gebieten als auch auf russischem Staatsgebiet zu untergraben. Die gezielten Schläge auf die Energieinfrastruktur stellen eine strategische Neuausrichtung dar, um die militärischen Ressourcen des Angreifers nachhaltig zu schwächen.
Die durchgeführten Operationen unterstreichen das strategische Ziel der Ukraine, kritische Infrastruktur des Feindes zu zerstören, was dessen militärische Möglichkeiten erheblich beeinträchtigen könnte. Der Ausfall bedeutender Ölverarbeitungskapazitäten in Russland könnte zu einer Verknappung der für Kriegshandlungen benötigten Ressourcen führen, was sich wiederum auf den gesamten Verlauf der Kampfhandlungen auswirken würde. Diese Angriffe deuten zudem auf eine neue Phase des Konflikts hin, in der die Ukraine ihre Anstrengungen auf allen Ebenen intensiviert – einschließlich der wirtschaftlichen und energetischen Komponente.
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