Angriffe auf russische Raffinerien und Krim-Terminal: Neue Details zum 6. Juli.
Schläge gegen russische Erdölverarbeitungsanlagen
Nach Angaben von UATV: Am 6. Juli 2023 griffen ukrainische Verteidigungskräfte mehrere russische Ziele an: zwei Erdölraffinerien, einen Raketenbrigaden-Stützpunkt und ein Umschlagterminal für Mineralölprodukte auf der Krim. Betroffen waren die Raffinerie 'Slawneft-JANOS' in Jaroslawl sowie die Anlage 'Nowatek-Ust-Luga' in der Oblast Leningrad. Zudem wurde das Terminal 'TES-Terminal-1' in Kertsch beschossen. Die Raffinerie 'Slawneft-JANOS' ist für eine Jahreskapazität von 15 Millionen Tonnen Rohöl ausgelegt und stellt vor allem Diesel, Flugbenzin und Schmierstoffe her. Diese Angriffe zielen darauf ab, die Versorgung der russischen Streitkräfte mit Treibstoff zu beeinträchtigen, der für ihre Kampfhandlungen essenziell ist.
Logistikziele unter Beschuss
Darüber hinaus attackierten ukrainische Einheiten eine Eisenbahnüberführung im besetzten Teil der Oblast Luhansk, die für den Truppen- und Munitionstransport genutzt wird. Dies unterstreicht den strategischen Ansatz der ukrainischen Armee, die Nachschubwege des Gegners gezielt zu stören. Allein im Juni verzeichneten die ukrainischen Streitkräfte über 200.000 Treffer gegen russische Ziele, was ihre hohe Aktivität und Effektivität bei der Abwehr der Aggression belegt. Diese Operationen stellen einen wichtigen Schritt in den ukrainischen Bemühungen dar, die eigene Sicherheit und Stabilität in der Region zu gewährleisten.
Die fortgesetzten Attacken auf Raffinerien und Logistikknotenpunkte zeigen, dass die Ukraine ihre militärische Strategie der Ressourcenschwächung des Gegners konsequent verfolgt. Solche Maßnahmen könnten den Kriegsverlauf maßgeblich beeinflussen, da sie den russischen Truppen den Zugang zu kritischen Gütern wie Treibstoff erschweren. Die ukrainischen Streitkräfte halten den Druck auf den Feind aufrecht und behalten so die Initiative bei ihren Militäroperationen.
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