Monatelanger Stillstand: Drohnenangriffe legen Moskauer Ölraffinerie lahm.
Drohnenangriffe auf die Moskauer Ölraffinerie
Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Drohnenangriffe auf die Moskauer Ölraffinerie haben massive Schäden verursacht. Infolgedessen wird das Werk voraussichtlich für ein halbes Jahr stillstehen. Die Produktion kam nach zwei Attacken am 16. und 18. Juni 2026 zum Erliegen.
Die Raffinerie verarbeitete im Jahr 2024 insgesamt 11,6 Millionen Tonnen Rohöl und versorgt den Großraum Moskau mit Treibstoff. Nach den jüngsten Angriffen wurde der Betrieb eingestellt, eine Wiederaufnahme der Produktion ist frühestens in sechs Monaten zu erwarten. Dies könnte die Treibstoffversorgung in der Region sowie den gesamten Mineralölmarkt spürbar beeinträchtigen.
Kritische Lage
Die Situation rund um die Moskauer Raffinerie bleibt damit äußerst angespannt. Eine Wiederinbetriebnahme erfordert erhebliche Anstrengungen. Es wird damit gerechnet, dass die Folgen dieser Angriffe die Wirtschaft und die Energiesicherheit der Region belasten werden.
Die Angriffe auf die Moskauer Raffinerie markieren eine neue Eskalationsstufe im Ukraine-Konflikt und zeigen dessen Auswirkungen auf strategische Energieinfrastruktur in Russland. Der Stillstand eines so wichtigen Werks könnte nicht nur in Moskau, sondern auch in angrenzenden Gebieten zu Treibstoffknappheit führen, was wiederum steigende Preise für Mineralölprodukte nach sich ziehen könnte. Diese Entwicklung könnte die russische Regierung zwingen, rasch Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung zu ergreifen – in einer Zeit ohnehin hoher Nachfrage und sinkenden Angebots.
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