Kritische Zahl erreicht: Raketenproduktion in Russland bricht durch Angriffe auf Fabriken ein.
Wie Attacken auf die russische Rüstungsindustrie wirken
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Armeegeneral Mykola Malomuzh hat klargestellt, dass Schläge gegen Betriebe des russischen militärisch-industriellen Komplexes, die Raketen herstellen, die militärischen Fähigkeiten Russlands und die Intensität der Beschüsse auf die Ukraine deutlich verringern. Heute sei es von größter Bedeutung, die grundlegenden Produktionskapazitäten des Gegners zu zerstören, da sämtliche Raketen – ob ballistisch, Marschflugkörper oder andere –, die auf die Ukraine abgefeuert werden, praktisch erst in diesen Tagen gefertigt werden, so Malomuzh.
Derzeit sind die Lieferungen von Elektronikbauteilen nach Russland um etwa 40 Prozent eingeschränkt. Früher produzierte Russland monatlich rund 100 ballistische Raketen, heute ist diese Zahl auf ungefähr 40 gesunken. Die Existenz von drei großen Fabriken in Russland, die elektronische Platinen herstellen, hat ebenfalls erheblichen Einfluss auf die Möglichkeiten der russischen Rüstungsindustrie. Eine dieser Anlagen wurde in der Region Rostow nahezu vollständig zerstört, was die Lage weiter verschärft. Dieser Verlust wiegt umso schwerer, da die Fabrik eine Schlüsselrolle bei der Fertigung moderner Steuerungselektronik spielte.
Treffsicherheit der Angriffe auf Produktionsstätten
Malomuzh berichtete, dass im März 89,9 Prozent der russischen Raketen und Drohnen zerstört oder neutralisiert wurden, was die Wirksamkeit der Attacken auf die Produktionsanlagen des Feindes belege. Er betonte, dass der Mangel an hochpräzisen Geräten und Elektronik, darunter Leiterplatten und Mikrochips, für Russland inzwischen kritische Ausmaße angenommen habe.
„Wir haben immer wieder gesagt, dass die Zerstörung von Basisbetrieben dem Gegner praktisch die Fähigkeit nehmen wird, Angriffe durchzuführen – und das bestätigt sich jetzt in der Praxis.“ Mykola Malomuzh
Der General wies zudem auf die Bedeutung von Schlägen gegen Lager mit fertigen Produkten sowie gegen Logistik und Raketenstationierungspunkte hin. „Dieses systematische Vorgehen bei der Vernichtung solcher Einrichtungen kann die Angriffsfähigkeit Russlands praktisch auf null reduzieren“, ergänzte Malomuzh. Er unterstrich, dass dadurch bis zu 90 Prozent der russischen Schlagkraft entwertet werden könnten – ein entscheidender Faktor im Krieg.
Die Zerstörung der Produktionskapazitäten der russischen Rüstungsindustrie sei von entscheidender Bedeutung, um die von Russland ausgehende Bedrohung zu verringern, so der General. Der Mangel an Komponenten und der Rückgang der Raketenproduktion zeigten, dass die ukrainischen Angriffe den Kriegsverlauf beeinflussen können. Dies unterstreiche die Wichtigkeit eines strategischen Ansatzes zur Vernichtung militärischer Potenziale des Gegners, der die Lage an der Front grundlegend verändern könne.
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