Ukraine erhofft sich von Frankreich weitere Mirage-Kampfjets und Raketen.
Ukrainische Wünsche an Paris
Nach Angaben von UATV: Nach einem Gespräch mit seiner französischen Amtskollegin Catherine Vautrin hat der ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov konkrete Erwartungen geäußert. Die Ukraine bittet Frankreich um die Lieferung zusätzlicher Mirage-Kampfflugzeuge sowie verschiedener Raketentypen, darunter auch Systeme für die Luftverteidigung. Diese Unterstützung ist Teil der breiteren internationalen Hilfe, die für die ukrainische Verteidigung von entscheidender Bedeutung ist.
Bereits im Februar 2022 erhielt die Ukraine ihre ersten Mirage-Jets. Derzeit verfügen die ukrainischen Streitkräfte über drei Maschinen dieses Typs. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat für das Jahr 2025 zugesagt, weitere Kampfflugzeuge an die Ukraine zu übergeben.
Vertiefung der Rüstungskooperation
Die militärische Zusammenarbeit beschränkt sich nicht auf Flugzeuge. Frankreich hat der Ukraine bereits mehrere Aufklärungsdrohnen mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern geliefert, was die Verteidigungsfähigkeiten des Landes weiter stärkt.
Die geplanten Lieferungen zusätzlicher Flugzeuge und Raketen könnten die Kampfkraft der ukrainischen Streitkräfte erheblich steigern. Angesichts der anhaltenden militärischen Herausforderungen ist dies ein kritischer Faktor für die nationale Sicherheit der Ukraine. Die zugesagte französische Militärhilfe markiert somit einen wichtigen Schritt zur langfristigen Stärkung der ukrainischen Verteidigung.
Lesen Sie auch
- Eigenes Raketenprogramm: Wann die Ukraine Ziele in Russland treffen kann
- Ab Herbst 2023: Langjährige Soldaten erhalten Chance auf Entlassung aus dem Dienst
- Neue Ära im Krieg: Ukrainische Raketen sollen ab 2027 alles verändern
- Bis 2027: Ukrainische Soldaten sollen Mindestgehalt von 40.000 Griwna erhalten – Fedorov nennt Zeitplan
- Neue Prämien für ukrainische Soldaten: 100.000 Griwna pro Gefangenem, 15.000 für bestätigte Tötung
- Mehr Geld für Soldaten: Ukrainisches Verteidigungsministerium erhöht Zahlungen ohne neue Budgetmittel

