Ukrainische Vizeministerin im UN-Sicherheitsrat: Kein Zoll an russische Landforderungen.
Erklärung von Mariana Bezha vor dem UN-Sicherheitsrat
Nach Angaben von Novyny.live: Die stellvertretende ukrainische Verteidigungsministerin Mariana Bezha hat vor dem UN-Sicherheitsrat jegliche territorialen Zugeständnisse an Russland kategorisch ausgeschlossen. Sie wies die Anerkennung der Besatzung entschieden zurück und machte deutlich, dass Kiew keine Bedingungen akzeptieren werde, die den staatlichen Souveränität gefährden. Bezha kritisierte, Russland handle in dem Glauben an Straflosigkeit, was ein entschlossenes Eingreifen der Weltgemeinschaft erfordere.
Unverrückbare Grundsätze der ukrainischen Position
In ihrer Rede betonte sie die zentrale Bedeutung der Achtung staatlicher Souveränität und führte aus:
„Der Kreml besteht darauf, dass die Ukraine ihr eigenes Hoheitsgebiet verlässt, um Russland die Besatzung zu ermöglichen... Die Souveränität und territoriale Unversehrtheit von Staaten sind grundlegende Prinzipien der UN-Charta.“ - Mariana Bezha
Jeder Staat müsse sich darauf verlassen können, dass seine Souveränität respektiert, sein Volk geschützt und Aggression bestraft werde, so Bezha weiter.
Die Sitzung des Sicherheitsrats, an der auch UN-Generalsekretär António Guterres teilnahm, befasste sich mit Fragen der Aggression und Sicherheit in der Region. Die Vizeministerin rief die internationale Gemeinschaft zu entschlosseneren Maßnahmen zum Schutz der ukrainischen Souveränität auf und unterstrich die Notwendigkeit einer geschlossenen Haltung gegen territoriale Zugeständnisse. Die Ukraine bleibe ihren Prinzipien treu und werde ihre Freiheit nicht preisgeben. Solche Appelle gewinnen vor dem Hintergrund der anhaltenden russischen Invasion an Dringlichkeit und unterstreichen die Bedeutung multilateraler Unterstützung.
Der Auftritt von Mariana Bezha vor dem UN-Gremium sendete ein klares Signal an die Weltöffentlichkeit: Die Haltung der Ukraine zur Bewahrung ihrer territorialen Integrität ist unverhandelbar. Angesichts der fortgesetzten russischen Aggression unterstreichen solche Stellungnahmen die dringende Notwendigkeit internationaler Unterstützung für Frieden und Stabilität in der Region. Ein entschlossenes Vorgehen internationaler Institutionen gegen den Aggressor könnte für die weitere Entwicklung des Konflikts entscheidend sein.
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