Ukraine fordert bei IAEO Russlands Ausschluss aus dem Gouverneursrat.

Ukraine fordert bei IAEO Russlands Ausschluss aus dem Gouverneursrat
Ukraine fordert bei IAEO Russlands Ausschluss aus dem Gouverneursrat

Ukrainischer Vorstoß bei der IAEO

Nach Angaben von UATV: Erster Vizepremierminister und Energieminister Denis Schmyhal hat am 30. Januar auf einer Dringlichkeitssitzung einen drastischen Schritt gefordert: Die Mitgliedschaft Russlands im Gouverneursrat der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) soll ausgesetzt werden. Grund sind gezielte russische Angriffe auf Umspannwerke, die für die externe Stromversorgung ukrainischer Atomkraftwerke kritisch sind. Solche Attacken gefährden die nukleare Sicherheit direkt.

Schmyhal betonte, Moskau verfolge systematisch das Ziel, die Stromversorgung der Atomkraftwerke zu unterbrechen. Die Gefahr ist real: Allein im größten europäischen AKW Saporischschja wurden seit Kriegsbeginn bereits zwölf komplette Stromausfälle (Blackouts) registriert. Dies unterstreicht die akute Bedrohungslage für die Anlagen.

„Es muss eine echte Verantwortung für Akte der Aggression geben, die die nukleare Sicherheit untergraben“ – Andrij Sybiha, ukrainischer Außenminister.

Internationales Handeln ist dringend geboten

Die Vorfälle zeigen, wie dringend die internationale Staatengemeinschaft auf Bedrohungen der nuklearen Sicherheit reagieren muss – besonders in einem aktiven Kriegsgebiet. Angriffe auf die Energieinfrastruktur von Atomkraftwerken bergen ein unkalkulierbares Risiko, dessen Folgen weit über die Grenzen der Ukraine hinausreichen könnten.

Mit ihrem Appell an die IAEO versucht die ukrainische Regierung, die Weltgemeinschaft zu entschlossenem Handeln zu bewegen. Es geht darum, die Sicherheit in der Region zu gewährleisten und weitere aggressive Schritte Russlands gegen kerntechnische Anlagen zu verhindern. Die IAEO steht als globale Aufsichtsbehörde hier besonders in der Pflicht.


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