Täglich drei „Flamingo“-Raketen aus ukrainischer Fertigung: Neues Eigenentwicklungs-Triebwerk soll Produktion ankurbeln.

Täglich drei „Flamingo“-Raketen aus ukrainischer Fertigung: Neues Eigenentwicklungs-Triebwerk soll Produktion ankurbeln
Täglich drei „Flamingo“-Raketen aus ukrainischer Fertigung: Neues Eigenentwicklungs-Triebwerk soll Produktion ankurbeln

Ukrainische „Flamingo“-Raketen: Tagesproduktion und technische Details

Nach Angaben von TSN.ua: In der Ukraine werden derzeit täglich etwa drei Raketen des Typs „Flamingo“ gefertigt. Das Unternehmen Fire Point arbeitet an der Fertigstellung eines eigenen Turbojet-Triebwerks, das eine deutliche Steigerung der Produktionskapazitäten ermöglichen soll. Die Modelle FP-7 und FP-9 erreichen Ziele in einer Entfernung von bis zu 300 Kilometern beziehungsweise 850 Kilometern, was sie zu effektiven Waffen für Einsätze auf große Distanz macht.

Die Variante FP-7, auch „Sjemka“ (Sieben) genannt, besitzt eine Reichweite von bis zu 300 km, während das Modell FP-9 („Devjatka“ – Neun) eine Reichweite von bis zu 850 km vorweisen kann. Ein wichtiger Punkt: Das in diesen Raketen verwendete Trägheitsnavigationssystem stammt aus dem Ausland. Laut einem Vertreter von Fire Point befindet sich das Team in der Schlussphase der Entwicklung eines firmeneigenen Triebwerks.

„Wir schließen gerade die Entwicklung unseres eigenen Triebwerks ab“, erklärte Denys Schtileman.

Militärischer Einsatz und strategische Bedeutung

Die „Flamingo“-Raketen kamen bereits bei Angriffen auf russisches Territorium zum Einsatz. So bestätigte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte am 12. Februar, dass mit diesen Raketen ein Arsenal der Hauptverwaltung für Raketen und Artillerie (GRAU) in der Oblast Wolgograd getroffen wurde. Zudem gab es im Januar einen Angriff auf das Testgelände „Kapustin Jar“. Die Anlagen von „Kapustin Jar“ und das GRAU-Arsenal liegen rund 120 Kilometer voneinander entfernt, was die Fähigkeit der ukrainischen Raketen belegt, wichtige militärische Ziele tief im Hinterland des Gegners zu bekämpfen.

„Sie ist unsere, eine ukrainische Rakete. Das Gerücht, es handle sich um eine britische Rakete, kam auf, weil wir den Beginn der Entwicklung solcher Raketen in der Ukraine geheim halten wollten“, kommentierte Denys Schtileman.

Dies unterstreicht die Bedeutung einer verstärkten Inlandsproduktion und technologischen Weiterentwicklung in der Ukraine, was wiederum die Verteidigungsfähigkeit des Landes stärkt. Die Fertigung der „Flamingo“-Raketen und die Entwicklung moderner Triebwerke sind entscheidende Schritte für die heimische Rüstungsindustrie. Sie ermöglichen es der Ukraine, ihre nationale Sicherheit zu gewährleisten und effektive Militäroperationen durchzuführen. Der Ausbau des Raketenprogramms während des Konflikts mit Russland hat eine enorme strategische Tragweite: Höhere Stückzahlen und verbesserte Technologien decken nicht nur den eigenen Bedarf, sondern demonstrieren auch international die Leistungsfähigkeit der ukrainischen Verteidigungsbranche. Diese Erfolge könnten ausländische Investitionen und Technologiepartnerschaften anziehen, was die nationale Sicherheit weiter erhöhen würde.


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