Schwere Schläge gegen Russland: Ukrainische Streitkräfte treffen S-400, Hüttenwerk und Militärzug.
Ukrainische Verteidigungskräfte im Einsatz
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainischen Streitkräfte haben gezielte Angriffe auf militärische und industrielle Ziele in Russland sowie in den zeitweise besetzten Gebieten durchgeführt. Betroffen waren unter anderem ein S-400-Flugabwehrraketenwerfer, das Altschewsker Hüttenwerk, ein feindlicher Militärzug und mehrere Kommandoposten. Darüber hinaus wurden Ansammlungen von gegnerischen Soldaten getroffen.
Details zu den getroffenen Zielen
Ein S-400-Starter wurde nahe dem Dorf Gwardijske auf der zeitweise besetzten Krim zerstört. Ebenfalls getroffen wurde das auf der besetzten Luhansker Gebiet liegende Altschewsker Hüttenwerk. In der Nähe der Siedlung Nowoswitliwka, ebenfalls im besetzten Luhansk, registrierte man einen Treffer auf einen Militärzug der Besatzer.
Im Raum Huljajpole im Gebiet Saporischschja wurde ein Drohnenkontrollzentrum ausgeschaltet. Zudem gab es einen Angriff auf eine Konzentration feindlicher Kräfte im Dorf Nowa Tawolschanka im russischen Gebiet Belgorod. Weitere Treffer auf Truppenansammlungen gab es in den Ortschaften Beresowe (Gebiet Dnipropetrowsk), Bassiwka (Gebiet Sumy) und Huljajpole (Gebiet Saporischschja).
- Beresowe (Gebiet Dnipropetrowsk)
- Bassiwka (Gebiet Sumy)
- Huljajpole (Gebiet Saporischschja)
Ein weiterer Schlag galt dem russischen Radar-Komplex „Waldai“ im Raum Gwardijske auf der besetzten Krim. Auch Depots mit militärischem Material wurden zerstört – so in Rybynske (besetztes Gebiet Donezk) und Nowoseliwka (besetztes Gebiet Saporischschja). Schließlich wurde ein weiterer Truppenstützpunkt des Gegners im Raum Doroschnje (besetztes Gebiet Donezk) attackiert.
Die jüngsten Angriffe zeigen die verstärkten Bemühungen der ukrainischen Streitkräfte, die russische Aggression auch in den besetzten Gebieten zu bekämpfen. Durch die Zerstörung von militärischer Infrastruktur und Nachschublagern wird die Fähigkeit des Gegners geschwächt, seine Verteidigung zu organisieren und Operationen aufrechtzuerhalten. Es ist zu erwarten, dass diese Aktionen das Kräfteverhältnis in der Region weiter verschieben und die Spannungen im Konflikt erhöhen.
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