Bis zu 1000 Griwna zurück: Neues Tank-Cashback für Autofahrer in der Ukraine.
Staatliche Tank-Rückvergütung in der Ukraine
Nach Angaben von TSN.ua: Seit dem 20. März bis zum 1. Mai 2023 können Autofahrer in der Ukraine einen Teil ihrer Ausgaben für Kraftstoff zurückerhalten. Das neu eingeführte Cashback-Programm gilt für Käufe an Tankstellen und sieht folgende Erstattungssätze vor:
- 15 % für Diesel,
- 10 % für Benzin,
- 5 % für Autogas.
Pro Person ist die monatliche Rückzahlung auf maximal 1000 Griwna begrenzt. Wichtig zu wissen: Wer den Kraftstoff über die App einer Tankstelle bezahlt, bekommt keine Vergütung. Diese Einschränkung könnte die Wahl der Zahlungsmethode beeinflussen.
Wofür das Geld verwendet werden darf
Das erstattete Geld lässt sich für verschiedene Zwecke einsetzen, darunter:
- Zahlungen für Versorgungs- und Postdienste,
- Spenden für wohltätige Zwecke,
- Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte,
- Lebensmittel,
- Medikamente,
- Bücher und andere Druckerzeugnisse aus ukrainischer Produktion.
Hinter der Aktion steckt mehr als nur die Entlastung der Verbraucher: Sie soll zugleich die Nachfrage nach heimischen Produkten ankurbeln. Das Programm ist Teil einer größeren Wirtschaftsstrategie der ukrainischen Regierung, die darauf abzielt, die Bevölkerung in Zeiten steigender Energiepreise zu unterstützen. Zudem könnte es die Fahrer dazu bewegen, vermehrt an Tankstellen zu tanken, was wiederum den Betrieben zugutekommt. Die Möglichkeit, das Cashback für ukrainische Waren zu nutzen, stärkt zudem die nationale Wirtschaft in einer herausfordernden Phase.
Lesen Sie auch
- Trotz Putins Stabilitätsbeteuerungen: Investitionen in Russland brechen um 15 Prozent ein
- Milchprodukte in Odessa: Neue Sortimente, stabile Preise und Tipps für den Einkauf
- Vodafone bringt Flatrate-Internet: Diese Tarife stehen in der Ukraine zur Wahl
- Metallschrott verkaufen: So viel lässt sich in den Regionen der Ukraine verdienen
- Ukrainische Nationalbank hebt Dollar-Kurs auf 44,38 Griwna an – was hinter der Entwicklung steckt
- Kein rascher Kollaps: Warum die russische Wirtschaft nicht sofort zusammenbricht

