Ukrainische Drohnen bremsen russische Großangriffe aus – was sich binnen eines Jahres verändern wird.

Ukrainische Drohnen bremsen russische Großangriffe aus – was sich binnen eines Jahres verändern wird
Ukrainische Drohnen bremsen russische Großangriffe aus – was sich binnen eines Jahres verändern wird

Russische Truppen in Bedrängnis: Ukrainische Angriffe nehmen zu

Nach Angaben von TSN.ua: Die russischen Streitkräfte haben zunehmend Probleme, großangelegte Offensiven durchzuführen. Gleichzeitig haben die ukrainischen Schläge gegen Ziele auf russischem Territorium seit März dieses Jahres deutlich an Intensität gewonnen. Der Aktivist und Publizist Serhij Sternenko wies auf diese Entwicklung hin und betonte, dass ukrainische Drohnen erfolgreich die Fähigkeit Russlands einschränken, derartige Angriffe zu starten.

Laut Sternenko werde der Faktor der sogenannten „Schahid“-Drohnen im kommenden Jahr weit weniger ins Gewicht fallen als zuvor. Dies werde es den russischen Truppen erheblich erschweren, massive Attacken durchzuführen, und deren Wirksamkeit werde abnehmen.

„Für die Russen wird es viel schwieriger werden, großangelegte Angriffe umzusetzen, und die Effektivität ihres Vorgehens wird sinken.“ – Serhij Sternenko

Ukrainische Schläge werden intensiver

Die südlichen Regionen der Ukraine bleiben aufgrund von Schwierigkeiten bei der Luftverteidigung verwundbar. Trotzdem hob Sternenko hervor, dass die ukrainischen Angriffe immer heftiger und zerstörerischer werden. Sie zielen gezielt auf Schlüsselobjekte ab, die für den Export russischer Energiequellen von Bedeutung sind.

„Wir führen unsere Angriffe intensiver und verheerender durch, unter Berücksichtigung der wichtigsten Einrichtungen, die für den Export russischer Energieressourcen entscheidend sind.“ – Serhij Sternenko

Im internationalen Kontext setzte US-Präsident Donald Trump vorübergehend Sanktionen gegen russisches Öl und Erdölprodukte außer Kraft. Der Besuch von Putins Sondergesandten Kirill Dmitrijew in den USA steht im Zusammenhang mit diesen Sanktionserleichterungen. Sternenko merkte an, dass die Russen darauf setzen, vom gestiegenen Ölpreis zu profitieren, der durch die Ereignisse im Nahen Osten in die Höhe getrieben wurde.

Es müsse verhindert werden, dass Moskau Öl verkaufen kann, da dies die Finanzierung der russischen Kriegsführung erheblich beeinflussen würde.

Die Zunahme ukrainischer Angriffe auf russischem Boden und die sinkende Effektivität russischer Attacken deuten auf eine mögliche Verschiebung des Kräfteverhältnisses im Konflikt hin. Die verstärkten Schläge gegen energiebezogene Schlüsselziele könnten zudem die finanzielle Stabilität Russlands und seine Fähigkeit, den Krieg fortzuführen, gefährden. Gleichzeitig könnten die US-Sanktionserleichterungen die Lage verkomplizieren, falls Russland die Möglichkeit erhält, seine Einnahmen aus Ölexporten wieder zu steigern.


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