Ukrainische Lehrer verzichten auf die Anrede mit Vatersname: Was stattdessen.

Ukrainische Lehrer verzichten auf die Anrede mit Vatersname: Was stattdessen
Ukrainische Lehrer verzichten auf die Anrede mit Vatersname: Was stattdessen

Nach Angaben von inkorr.com: Ukrainische Schüler haben begonnen, die traditionelle Anrede von Lehrern mit Vorname und Vatersname abzulehnen und zu einem moderneren Ansatz zu wechseln. Dieser Trend entstand durch den Geographielehrer Andrij Utkin, der seine Erfahrungen im sozialen Netzwerk Threads teilte.

'In staatlichen Schulen, gelegentlich auch in privaten, werden Lehrer traditionell mit Vorname und Vatersname angesprochen. Und sobald ich in der 'Staatschule' zu Oleksijowitsch wurde, begann mein Selbstwertgefühl zu wachsen, der Bauch begann sich zu bilden, und schließlich wuchs auch der Bart und wurde grau. Aber wie sich meine Welt veränderte, als die Schüler in der Privatschule mich anfingen mit 'Herr Andrij' (oder einfach Andrij) anzusprechen. Und obwohl der Bauch und der Bart immer noch da sind und die Glatze wächst, fühle ich mich innerlich jünger. Diese Anrede ist für mich viel angenehmer. Ist das nicht normal?', bemerkte Andrij Utkin.

Die Anrede mit Vornamen gegenüber Lehrern begann Unterstützung unter Kollegen und anderen Bildungsvertretern zu finden. Jeden Tag kommunizieren immer mehr Pädagogen in einer informelleren Weise mit den Schülern, was ein Gefühl von Gleichheit und Vertrauen in der Kommunikation schafft.

Reaktion von Experten und Pädagogen

Experten weisen darauf hin, dass dieses Anredeformat eine wichtige Veränderung im Schulsystem darstellt, da es eine offenere und partnerschaftliche Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern fördert. Diese neuen Trends in der Bildung zeugen von der schrittweisen Transformation des ukrainischen Bildungssystems entsprechend den europäischen Kommunikationsstandards.

Somit kann die Änderung der Anredeformate positive Auswirkungen auf die Beziehungen in Bildungseinrichtungen haben, indem sie diese freundlicher und offener gestalten. Dadurch können Lehrer und Schüler ein besseres Verständnis füreinander entwickeln, was wiederum einen effektiveren Lernprozess fördern kann.


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