Ukrainische Streitkräfte greifen Raffinerien in Russland und auf der Krim an: Raketenbrigade und Umschlagterminals getroffen.
Angriffe auf Einrichtungen der russischen Besatzer
Nach Angaben von Novyny.live: Am 6. Juli haben ukrainische Soldaten strategisch bedeutende Infrastrukturziele der Russen auf der Krim und in Russland attackiert. Zu den getroffenen Objekten zählten:
- Erdölraffinerien
- Standorte von Raketenbrigaden
- Umschlagterminals für Erdölprodukte
Die Angriffe richteten sich unter anderem gegen die Raffinerie 'Slawneft-JANOS' in Jaroslawl, die eine Jahreskapazität von 15 Millionen Tonnen Rohöl hat. Ein weiteres getroffenes Ziel war die Raffinerie 'NOWATEK-Ust-Luga'. Zudem wurde der permanente Standort der 26. Raketenbrigade im Gebiet Leningrad beschädigt.
Darüber hinaus zerstörten ukrainische Einheiten das Umschlagterminal für leichte Erdölprodukte 'TES-Terminal-1' in Kertsch. Bei den Angriffen wurde auch eine Eisenbahnbrücke nahe Dowschansk sowie ein Lager für feindliche Drohnen im Raum Tscherwonopopiwka beschädigt. Zur Einordnung: Allein im Juni trafen ukrainische Soldaten über 200.000 russische Ziele – ein Beleg für die hohe Schlagkraft ihrer Operationen.
Diese Angriffe zeigen einen strategischen Ansatz der Ukraine zur Zerstörung militärischer und wirtschaftlicher Ressourcen des Gegners.
Die getroffenen Einrichtungen könnten die Logistik und Versorgung der russischen Truppen sowie die Energieinfrastruktur des Aggressorstaats erheblich beeinträchtigen. Mit der Fortsetzung solcher Operationen scheint die Ukraine darauf abzuzielen, den Druck auf Russland in militärischer und wirtschaftlicher Hinsicht zu erhöhen.
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