Ukrainische Polarforscher in der Antarktis zeigen das Menü: Was sie am Ende der Welt essen.
Nach Angaben von FREEДOM:
Dokumentarfilm über das Leben ukrainischer Polarforscher
Im Dokumentarfilm des ukrainischen Auslandsfernsehens "Krieger der Wissenschaft" wird das tägliche Leben der 29. ukrainischen Antarktis-Expedition an der Station 'Akademik Wernadsky' gezeigt. Besonderes Augenmerk wird auf die Organisation der Ernährung in der Wildnis gelegt.
Raue Bedingungen und vielfältiges Menü
Das Leben an der Station in der Antarktis bedeutet Isolation von der Außenwelt, raue klimatische Bedingungen und begrenzte Vorräte. Dennoch genießen die ukrainischen Polarforscher ein abwechslungsreiches Menü. Die Vorräte reichen ungefähr für acht Monate, danach werden sie mit dem Eisbrecher 'Noosphäre' geliefert. Bei der Fahrt zur Station werden nicht nur Lebensmittel, sondern auch Medikamente, Kraftstoff und Ausrüstung geladen, sodass Improvisation hier nicht angesagt ist.
Jeden Tag sieht sich der Koch an der Station neuen Herausforderungen gegenüber. Der Film zeigt, wie zu Mittag erste Suppen, Fleisch mit Beilage, Gemüsesalate und sogar hausgemachtes Gebäck zubereitet werden. Kaloriengehalt und Vielfalt der Gerichte sind wichtig, da die Polarforscher unter schwierigen Bedingungen arbeiten und deutlich mehr Energie benötigen als gewöhnlich.
Mittagessen vom Koch Oleksandr Maslov
In dieser Expedition war der Koch Oleksandr Maslov, der zu dem Zeitpunkt der Journalistenarbeit in der Antarktis bereits acht Monate dort war. Zum Mittagessen bot er Suppe, Leberkuchen, im Spinatsoße gebackenen Lachs, Gemüsesalat und eine Beilage zur Wahl: gebackene Kartoffeln oder Nudeln in Tomatensoße. Oleksandr kommentierte das Menü so:
'Ich würde sagen, dass es sehr bescheiden ist'.
Auch Artem Ihnatenko, ein Teilnehmer der 26. Expedition, der jetzt in den Streitkräften dient, äußerte sich zur Küchenarbeit in der Antarktis.
'Ich arbeitete als Koch in der 26. Expedition. Es war schwierig, aber die Atmosphäre ließ alle Schwierigkeiten in den Hintergrund treten. Du trittst aus der Station hinaus – Berge, Schnee, Ozean, Pinguine, Wale… Es gibt keine Menschen. Einfach du genießt es', erinnert sich Ihnatenko.
Bar 'Faraday': ein besonderer Ort für die Polarforscher
Ein besonderer Platz im Leben der Polarforscher wird von der Bar 'Faraday' eingenommen, der südlichsten Bar der Welt. Hier werden Geburtstage gefeiert und jeden Samstag versammelt man sich. Die Bar ist im Stil eines britischen Pubs eingerichtet und wurde den Ukrainern zusammen mit der Station 'Akademik Wernadsky' übergeben. An der Bar ist eine Münze im Wert von 1 Pfund Sterling eingelassen, mit der die Ukraine 1996 symbolisch die Station von den Briten erwarb.
Der Dokumentarfilm "Krieger der Wissenschaft" zeigt, dass hinter jedem wissenschaftlichen Durchbruch in der Antarktis nicht nur der Mut der Wissenschaftler, sondern auch alltägliche Aspekte stehen, ohne die die Expedition nicht möglich gewesen wäre.
Premiere des Films und Auszeichnungen
Wir erinnern daran, dass am 30. August auf den Kanälen des ukrainischen Auslandsfernsehens "Dim", FREEДОМ, UATV.English und The Gaze die Premiere des Dokumentarfilms 'Krieger der Wissenschaft' über die ukrainischen Polarforscher stattfinden wird. Der Film wurde in der Antarktis an der Polarstation 'Akademik Wernadsky', in der Ukraine und in der Frontzone gedreht. Der Film wird in drei Sprachen veröffentlicht: Ukrainisch, Englisch und Russisch. Die Premiere auf dem Kanal 'Dim' ist um 21:00, auf dem Kanal FREEДОМ – um 10:30, auf den Kanälen UATV.English – um 22:00, und auf The Gaze – um Mitternacht.
Der Film 'Krieger der Wissenschaft' erhielt den Preis für 'Beste Regie' beim Nationalen Dokumentarfilmfestival Cinema for Victory.
- Idee und Journalist: Hennadiy Kurkin
- Regisseur: Kyrylo Bin
- Kameraleute: Ruslan Bilozerov, Yevhen Savitsky, Oleksandr Khan
- Postproduktion, Schnittregisseur: Mikael Torgomyan
Der Dokumentarfilm 'Krieger der Wissenschaft' beleuchtet nicht nur den Alltag der ukrainischen Polarforscher, sondern eröffnet auch neue Facetten der wissenschaftlichen Forschungsarbeit unter extremen Bedingungen. Die Premiere des Films wird eine großartige Gelegenheit für ein breites Publikum sein, mehr über das Leben in der Antarktis und die Herausforderungen zu erfahren, denen sich die Wissenschaftler auf der Suche nach neuem Wissen stellen.
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