Ukrainisches Rotes Kreuz warnt vor Betrug: Angeblich 6800 Griwna Hilfe – in Wahrheit Datenklau.

Ukrainisches Rotes Kreuz warnt vor Betrug: Angeblich 6800 Griwna Hilfe – in Wahrheit Datenklau
Ukrainisches Rotes Kreuz warnt vor Betrug: Angeblich 6800 Griwna Hilfe – in Wahrheit Datenklau

Gefälschte Nachrichten über finanzielle Unterstützung

Nach Angaben von Novyny.live: Im Internet kursiert eine Falschmeldung über eine angebliche Finanzhilfe von 6.800 Griwna des Ukrainischen Roten Kreuzes. Die Organisation selbst dementiert dies jedoch und stellt klar, dass eine solche Zahlung nicht existiert. Betrüger nutzen diese Desinformation, um Menschen zur Registrierung auf einem fingierten Hilfsprogramm zu bewegen. Dabei fordern sie persönliche Daten sowie Bankverbindungen.

Das Ukrainische Rote Kreuz betont, dass es keine Empfänger auf externen Webseiten registriert. Dies weist auf eine betrügerische Masche hin, deren Ziel der Zugriff auf Konten und persönliche Informationen der Bürger ist. Bereits zuvor gab es ähnliche Versuche mit angeblichen Zahlungen von 11.900 Griwna durch die UNO oder Ukrenerho – ein wiederkehrendes Muster.

Dokumente, die Betrüger verlangen

Für die Anmeldung zum falschen Auszahlungsprogramm fordern die Kriminellen verschiedene Unterlagen. Dazu gehören:

  • ein Ausweisdokument;
  • eine Geburtsurkunde für Kinder unter 14 Jahren;
  • Nachweise über die Vollmacht eines gesetzlichen Vertreters, Vormunds oder Betreuers, falls erforderlich;
  • eine schriftliche Einwilligung in freier Form zur Auszahlung an eine bevollmächtigte Person für weitere Familienmitglieder.

Zum Vergleich: Die tatsächliche Unterstützung liegt bei 2.100 Griwna, die für das dritte und jedes weitere Kind unter 6 Jahren gezahlt wird. Bürger sollten daher wachsam sein und Informationen stets prüfen, bevor sie auf derartige Angebote reagieren.

In Zeiten wirtschaftlicher Not, die viele Ukrainer betrifft, nutzen Betrüger diese Lage aus. Die zunehmende Zahl gefälschter Angebote zeigt, wie wichtig es ist, die Bevölkerung über Finanzfallen aufzuklären. Jeder sollte misstrauisch bleiben und Quellen überprüfen, um finanzielle Verluste zu vermeiden. Bei Zweifeln empfiehlt es sich, offizielle Stellen zu kontaktieren, um verlässliche Auskünfte zu erhalten.


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