Extremfrost in der Ukraine: Bis zu -25 Grad in Kiew erwartet.
Schwere Frostperiode steht bevor
Nach Angaben von TSN.ua: Die Ukraine muss sich auf eine extreme Kältewelle einstellen. Meteorologen sagen für Anfang Februar Temperaturen von bis zu -25 Grad voraus, insbesondere in der Hauptstadt Kiew. Die strengen Fröste werden mehrere Tage anhalten, eine spürbare Milderung ist erst ab dem 5. Februar zu erwarten.
In der Nacht zum 2. Februar sind im ganzen Land Werte zwischen -18 und -23 Grad zu erwarten. Im Norden und Westen könnten die Thermometer sogar auf -23 bis -25 Grad fallen. Tagsüber am 1. Februar wird es mit -12 bis -17 Grad ebenfalls bitterkalt. Im Süden der Ukraine wird die Nacht mit -10 bis -15 Grad etwas weniger frostig, tagsüber sind dort -5 bis -10 Grad prognostiziert.
Für Kiew wird in der Nacht auf den 2. Februar ein Temperatursturz auf -20 bis -22 Grad vorhergesagt. Am Tag darauf bleibt es mit etwa -15 Grad eisig, und spät am Abend könnte die Kälte sogar den Höchstwert von -25 Grad erreichen. Wegen dieser extremen Wetterlage wurde die höchste Warnstufe, Rot, ausgegeben. Solche Temperaturen stellen eine erhebliche Belastung für Infrastruktur und Gesundheit dar.
Überall trockenes Wetter morgen – schuld ist das Hochdruckgebiet.
Meteorologin Natalija Didenko
Die angekündigte Frostperiode wird den Alltag in der Ukraine massiv beeinflussen. Besonders betroffen sind die Versorgung, der Verkehr und die Energienetze. Bei diesen tiefen Temperaturen ist Vorsicht geboten, vor allem für ältere Menschen und Kinder. Die Behörden raten daher:
- Wenn möglich, zu Hause zu bleiben;
- Im Straßenverkehr besondere Umsicht walten zu lassen.
Eine Entspannung der Wetterlage deutet sich erst nach dem 5. Februar an, wenn die Temperaturen allmählich wieder steigen sollen.
Lesen Sie auch
- Drohnenangriff auf Bahnhof bei Sumy: Passagierzug getroffen
- Nach tödlichem Unfall mit vier Toten: Welche neuen Verkehrsregeln für Kiew geplant sind
- Fünf Verletzte nach russischem Angriff auf Pawlohrad – Jugendlicher unter den Opfern
- Angriff auf Frachter vor Odessa: Acht Verletzte und 22 tote Delfine
- Schwere Drohnenangriffe auf Gebiet Dnipropetrowsk: Zwölf Verletzte, darunter ein Kind
- Drohnenangriff auf Raffinerie bei Samara: Täglich 10.000 Tonnen Rohölverarbeitung lahmgelegt

