Energiepreise in der Ukraine bleiben stabil: Keine Erhöhungen für Strom, Gas und Wärme ab März.
Entscheidung zur Entwicklung der Energiepreise
Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Regierung hat angekündigt, die Tarife für Strom, Gas und Fernwärme nicht zu erhöhen. Energieminister Denys Schmyhal stellte klar, dass eine Anpassung der Gebühren derzeit nicht auf der Tagesordnung stehe. Der Grundpreis für Haushaltsstrom bleibt bis Ende April 2026 bei 4,32 Hrywnja pro Kilowattstunde. Auch der Gaspreis für die überwiegende Mehrheit der Verbraucher wird im März unverändert bei 7,96 Hrywnja pro Kubikmeter festgelegt. Diese Stabilität ist für viele Haushalte eine wichtige finanzielle Entlastung in der aktuellen Situation.
Kommunale Wasserpreise in lokaler Hand
Anders sieht es bei den Wasser- und Abwassertarifen aus: Diese werden von den jeweiligen Kommunen und Gebietskörperschaften eigenständig festgelegt. Der stellvertretende Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Energie und Wohnungswirtschaft, Andrij Schupanin, verwies darauf, dass etwa die Stadtverwaltung Kiew gemeinsam mit dem örtlichen Versorger „Kyjiwwodokanal“ eine Erhöhung beschließen könnte. Die Entscheidungshoheit liege ausschließlich bei den lokalen Behörden, betonte er.
Minister Schmyhal bekräftigte im Energieausschuss, dass eine generelle Überprüfung oder Anpassung der Versorgungstariffe derzeit nicht geplant sei. Verbraucher können daher vorerst mit stabilen Preisen für die wichtigsten Energie- und Wärmedienstleistungen rechnen. Ab dem 1. März bleiben die Kosten für Strom, Gas und Wärme unverändert. Die langfristige Festlegung der Strom- und Gaspreise bis 2026 bietet den Haushalten eine seltene Planungssicherheit in unsicheren Zeiten. Die Entwicklung der Wasserpreise muss hingegen regional beobachtet werden, da sie von lokalen Entscheidungen abhängen kann.
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