Neustart bei Sozialleistungen: Wer in der Ukraine bald 4500 Griwna erhalten könnte.

Neustart bei Sozialleistungen: Wer in der Ukraine bald 4500 Griwna erhalten könnte
Neustart bei Sozialleistungen: Wer in der Ukraine bald 4500 Griwna erhalten könnte

Überarbeiteter Gesetzesentwurf zur Grundsicherung vorgelegt

Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Regierung treibt die Reform des Sozialhilfesystems voran. Ein neuer Gesetzesentwurf zur Einführung einer Basissicherung sieht vor, dass viele der bisherigen Einzelzahlungen wegfallen könnten. Am 20. März wurde eine überarbeitete Fassung eingebracht, nachdem der Vorgänger-Entwurf (Nr. 14051) gescheitert war. Kern der Neuregelung ist eine monatliche Grundhilfe von rund 4500 Griwna pro Person.

Start eines speziellen Hilfsprogramms

Bereits zum 1. April ist in der Ukraine ein neues Programm angelaufen, das 1500 Griwna für besonders schutzbedürftige Gruppen vorsieht. Der neue Gesetzesvorschlag koppelt die Höhe der Basisleistung künftig an das jeweilige Haushaltsgesetz. Die genauen Beträge können also je nach den verfügbaren Staatsfinanzen schwanken.

Eine wichtige Neuerung betrifft die Familienförderung: Die Basisgröße für einen Haushalt soll bei 100 Prozent des Satzes für das erste Familienmitglied liegen. Ziel ist es, die Lebensbedingungen von hilfsbedürftigen Familien spürbar zu verbessern. Zudem ist geplant, dass die Unterstützung für Pflegeeltern von Waisenkindern künftig für genau ein Jahr ab dem Datum der Antragstellung gewährt wird.

Dieser Gesetzesentwurf ist ein bedeutender Schritt zur Neugestaltung der ukrainischen Sozialpolitik und könnte zum Fundament für einen umfassenden Umbau des Sozialsystems werden.

Durch die Einführung neuer Finanzierungsmechanismen und die flexible Anpassung der Leistungen an die Haushaltslage soll die Hilfe effizienter bei den bedürftigsten Bevölkerungsgruppen ankommen. Sollte das Parlament zustimmen, würden diese Änderungen die finanzielle Situation vieler ukrainischer Familien tiefgreifend beeinflussen – besonders angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes.


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