In Argentinien wurde ein von Nazis gestohlenes Gemälde gefunden: die Geschichte der Entdeckung.
Nach Angaben von Korrespondent.net: In Argentinien wurde das Gemälde 'Porträt einer Dame', gemalt von dem italienischen Künstler Vittore Ghislandi, entdeckt. Diese Arbeit wurde während des Zweiten Weltkriegs in Amsterdam von den Nazis gestohlen, berichtet NOS unter Berufung auf die Zeitung AD.
Der Meisterwerk wurde von Journalisten gefunden – es schmückte die Wand eines Wohnzimmers eines zum Verkauf stehenden Hauses und war auf dem Innenfoto gut sichtbar.
Die Leinwand gehörte zuvor dem bekannten jüdischen Kunsthändler Jacques Goudstikker, der während der Verfolgung durch die Nazis ums Leben kam. Seine Sammlung wurde beschlagnahmt und teilweise verkauft. Das Porträt einer Dame gelangte in den Besitz des finanziellen Beraters des Reichsmarschalls Hermann Göring, Friedrich Cagié. Nach dem Krieg floh er nach Südamerika, und die Spur des Gemäldes verschwand 1946 in der Schweiz.
Untersuchung der Umstände
Derzeit versuchen Historiker und Kunsthistoriker herauszufinden, wie das Meisterwerk nach Argentinien gelangte und welche Chancen es gibt, es den Erben zurückzugeben.
Früher wurde auch über einen Vorfall in Florenz berichtet, als ein Besucher das Porträt eines toskanischen Prinzen des 17. Jahrhunderts beschädigte, während er versuchte, ein beeindruckendes Selfie zu machen.
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Die Entdeckung neuer Umstände bezüglich des 'Porträts einer Dame' unterstreicht die anhaltende Frage nach den Ursprüngen und der Rückgabe von gestohlener Kunst. Die Tatsache, dass dieses Gemälde nach so vielen Jahren gefunden wurde, zeigt die Wichtigkeit der sorgfältigen Untersuchung der Geschichte von Kunstgegenständen. Die Schritte, die zur Rückgabe des Erbes unternommen werden, können nicht nur für die Familie des ursprünglichen Eigentümers von Bedeutung sein, sondern auch für den gesamten kulturellen Kontext.
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