In Indien wurde ein lebendiges Baby gerettet, das lebendig begraben wurde: Der Zustand des Kindes bleibt kritisch.
Nach Angaben von inkorr.com: In Indien ereignete sich ein schrecklicher Vorfall: Ein 20-tägiges Mädchen wurde lebendig unter der Erde gefunden. Derzeit befindet sie sich auf der Intensivstation, wo die Ärzte versuchen, ihr Leben zu retten. Darüber berichtet "Glavkom" unter Berufung auf Informationen von BBC.
Das Kind wurde zufällig von einem einheimischen Hirten entdeckt, der ein schwaches Weinen aus der Erde hörte. Als er erkannte, dass es ein Baby war, rief er die Dorfbewohner, die die Polizei alarmierten. Die Beamten retteten das Mädchen und brachten es ins Krankenhaus.
Lebensgefahr durch Verunreinigungen und Infektionen
Der Arzt Rajesh Kumar stellte fest, dass der Zustand des Mädchens sehr ernst ist. Sie war mit Schmutz bedeckt und hatte Atemprobleme, da Erde in ihren Mund und ihre Nase gelangt war. Das Kind wies auch Spuren von Insektenstichen auf und könnte von einem Tier angegriffen worden sein. Zunächst besserte sich ihr Zustand etwas, verschlechterte sich jedoch später aufgrund einer Infektion.
„Die Prognose ist nicht die beste, aber wir tun alles, was wir können, um das Kind zu retten“, betonte Kumar.
Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Eltern des Mädchens zu finden.
Probleme traditioneller Vorurteile in Indien
Laut BBC sind ähnliche Vorfälle in Indien oft mit Vorurteilen verbunden, bei denen Söhne als wertvoller angesehen werden. Menschenrechtsorganisationen betonen, dass Mädchen oft getötet werden, insbesondere in armen Familien. Trotz des Verbots der Geschlechtsbestimmung vor der Geburt bleiben illegale Kliniken und die Tötung neugeborener Mädchen ein dringendes Problem. Millionen von Frauen in Indien sind dieser Gefahr ausgesetzt.
Die Tragödie in Indien ist ein alarmierendes Signal für die bestehenden traditionellen Vorurteile und die Geschlechterdiskriminierung in der Gesellschaft. Ähnliche Fälle weisen auf die Notwendigkeit einer aktiven Bekämpfung der Rechte und den Schutz der verletzlichsten Bevölkerungsgruppen hin, da solche Situationen sich wiederholen können, wenn keine geeigneten Maßnahmen ergriffen werden.
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