ISW warnt vor katastrophalen Folgen des Rückzugs aus Donezk: Was der Ukraine droht.

ISW warnt vor katastrophalen Folgen des Rückzugs aus Donezk: Was der Ukraine droht
ISW warnt vor katastrophalen Folgen des Rückzugs aus Donezk: Was der Ukraine droht
Das Institut für Kriegsstudien (ISW) äußerte ernsthafte Bedenken hinsichtlich der möglichen Folgen für die Ukraine, wenn sie die Forderung Russlands nach einem vollständigen Rückzug aus dem Gebiet der Oblast Donezk akzeptiert. Experten führten die wichtigsten Risiken für die Ukraine und die ukrainischen Streitkräfte auf.

Welche Gefahren der Rückzug der ukrainischen Streitkräfte aus Donezk birgt

Fachleute warnen, dass der Rückzug der ukrainischen Truppen zum Verlust der Kontrolle über strategisch wichtige Positionen führen kann, die die russische Aggression gebremst haben. Dies könnte den russischen Streitkräften ermöglichen, Charkiw und Dnipropetrowsk aus vorteilhafteren Positionen anzugreifen.

Die Verlassen eines Teils der Oblast Donezk ohne Garantie für eine friedliche Regelung würde einen Vorteil für zukünftige militärische Aktionen schaffen und Russland ermöglicht, lange Kämpfe um das Gebiet zu vermeiden.

Die ukrainischen Streitkräfte wären gezwungen, neue Verteidigungslinien entlang der Grenzen der Oblasten Charkiw und Dnipropetrowsk zu bilden, was die Situation aufgrund der Geographie erschweren würde.

Es gibt auch das Risiko einer erneuten Invasion durch russische Besatzer. Das ISW hebt hervor, dass Russland mit hoher Wahrscheinlichkeit jede Vereinbarung über einen Waffenstillstand brechen und die militärische Aggression gegen die Ukraine wieder aufnehmen wird, wenn eine Friedensvereinbarung keine zuverlässigen Überwachungsmechanismen und Sicherheitsgarantien vorsieht.

Das Institut für Kriegsstudien fordert die ukrainische Regierung auf, von den Forderungen Russlands nach einem Rückzug aus der Oblast Donezk Abstand zu nehmen, da dies zu ernsthaften strategischen Verlusten führen und das Risiko einer weiteren russischen Invasion erhöhen könnte.

Zuvor hatte der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, erklärt, dass die Antwort auf die territoriale Frage der Ukraine in der Verfassung festgeschrieben sei. Er betonte, dass die Ukrainer nicht bereit sind, ihr Land an die Besatzer abzugeben.

Es ist auch bekannt, dass der Präsident der RF, Wladimir Putin, vor dem geplanten Treffen mit Donald Trump in Alaska einen zeitlich begrenzten Waffenstillstand in der Luft und auf See angeboten hat.

In einen festgefahrenen Kampf um den Donbass verwickelt zu sein, ist eine schwierige Situation für die Ukraine, für die sie teuer bezahlen könnte. Experten warnen vor schwerwiegenden Konsequenzen, die entstehen könnten, wenn die Regierung den Forderungen Russlands nachgibt. Das könnte neue Bedrohungen und Destabilisierung im Osten des Landes eröffnen.


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