Bedrohungen für die ukrainische Schule in Budapest: Polizei entdeckt Organisator der Angriffe.
Nach Angaben von inkorr.com: Die ukrainische Schule in Budapest wurde Ziel von Bombendrohungen, was ernsthafte Besorgnis unter den Schülern auslöste. Olena Beskorovaina, Mitbegründerin der ersten zweisprachigen Mittelschule und Gymnasium in Budapest, berichtete, dass die Drohungen über Telegram eingegangen sind, was dazu führte, dass die Sicherheitsmaßnahmen verschärft und die Polizei eingeschaltet wurde.
Die Situation in der Schule
„Es kam sogar vor, dass zweimal am Tag Nachrichten per E-Mail eintrafen: Wir erhalten einen Brief über eine Bombendrohung, rufen die Polizei, evakuieren alle Kinder, die Polizei überprüft 2.800 m² Schule mit einem Hund und sagt, dass alles sauber ist und die Kinder zurückkehren können, sobald der nächste Brief kommt...“
„Und das gelang teilweise, denn einige Eltern wollten ihre Kinder von der Schule abholen. Das war ein Stress für alle. Wir haben die Sicherheitsmaßnahmen in der Schule verstärkt...“
Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Junge, der verdächtigt wird, für die Bombendrohungen verantwortlich zu sein, derzeit unter Untersuchung steht. Er erhielt Geld für seine Briefe in Kryptowährung, und zu seiner Gruppe gehörten 12 Teenager. Das Nationale Ermittlungsbüro befasst sich mit diesem Fall und betrachtet ihn als 'terroristische Aktivität' im Kontext der Sicherheit des Landes und der Minderjährigen.
Bedrohung der Sicherheit
Die Polizei stellte auch Versuche russischer Geheimdienste fest, ukrainische Teenager für die Begehung von Straftaten in der Ukraine zu rekrutieren, was die Bedrohung für die nationale Sicherheit unterstreicht.
Die Ereignisse in Budapest zeugen von den ernsthaften Herausforderungen, mit denen ukrainische Kinder im Ausland konfrontiert sind. Drohungen, die über Bombendrohungen eingehen, erschweren den Unterrichtsprozess und schaffen eine stressige Atmosphäre für die Schüler und ihre Familien. Es ist auch wichtig, die Situation hinsichtlich der Rekrutierung von Jugendlichen zu beobachten, da dies auf breitere Sicherheitsbedrohungen für Ukrainer in anderen Ländern hinweisen könnte.
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