Wissenschaftler haben eine neue Ursache für Autismus gefunden: Medikamente gegen Epilepsie könnten helfen.
Nach Angaben von inkorr.com: Wissenschaftler der Stanford University School of Medicine haben herausgefunden, dass eine erhöhte Aktivität im thalamischen Kern, der für die Verarbeitung sensorischer Informationen verantwortlich ist, zur Entwicklung von Autismus beitragen kann. Eine Verringerung der Aktivität in diesem Bereich des Gehirns bei Mäusen führte zu einer Reduzierung von Symptomen des Autismus, wie Krampfanfällen, erhöhter Empfindlichkeit gegenüber Reizen, gesteigerter Bewegungsaktivität und Schwierigkeiten bei sozialen Interaktionen.
Die Forscher stellten außerdem fest, dass eine erhöhte Aktivität im thalamischen Kern bei gesunden Mäusen Autismus-Symptome hervorrief. Medikamente, die zur Behandlung von Epilepsie eingesetzt werden, zeigten positive Effekte bei der Behandlung von Autismus, was erklärt, warum etwa 30% der Menschen im autistischen Spektrum auch an Epilepsie leiden.
Forschung zu Alzheimer und der Einfluss von Fett auf die Herzgesundheit
Ein internationales Team von Forschern aus Deutschland, Spanien und Großbritannien hat einen neuen Mechanismus entdeckt, der zum Gedächtnisverlust bei Alzheimer beiträgt. Dies könnte bei der Entwicklung neuer Behandlungsmethoden für Demenz hilfreich sein. Wissenschaftler aus Großbritannien haben auch bestätigt, dass die Fettverteilung im Körper erhebliche Auswirkungen auf die Alterungsprozesse des Herzens und der Gefäße hat.
Damit weisen die Studien auf eine mögliche Rolle der erhöhten Aktivität im thalamischen Kern bei der Entwicklung von Autismus hin, und Medikamente zur Behandlung von Epilepsie könnten die Symptome dieser Störung lindern. Weitere Forschungen zum Gedächtnisverlust bei Alzheimer und den Auswirkungen von Fett auf die Herzgesundheit könnten neue Möglichkeiten zur Behandlung dieser Erkrankungen eröffnen.
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