Ab Januar 2026: Lehrergehälter steigen um 30 Prozent – das sind die neuen Bezüge.
Gehaltserhöhung für Lehrkräfte in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Regierung hat beschlossen, die Gehälter von Lehrerinnen und Lehrern ab dem 1. Januar 2026 um 30 Prozent anzuheben. Ziel dieser Maßnahme ist es, die finanzielle Situation der Pädagogen zu verbessern und ihre berufliche Motivation zu stärken. Damit reagiert das Land auf den wachsenden Bedarf, den Lehrerberuf attraktiver zu gestalten.
Neue Regelungen und Gehaltsstufen
Nach den aktualisierten Vorschriften steigen die tariflichen Grundgehälter der Lehrkräfte um 30 Prozent. Die wöchentliche Unterrichtsverpflichtung beträgt 18 Stunden, was im Monatsdurchschnitt 72 Stunden entspricht. Die Mindestgrundgehälter für Lehrer liegen ab März 2026 zwischen 8.841 Hrywnja und 11.755,80 Hrywnja.
- Stundensatz für Lehrer ohne Kategorie: 122 Hrywnja
- Stundensatz für Lehrer der zweiten Kategorie: 143 Hrywnja
- Stundensatz für Lehrer der ersten Kategorie: 153 Hrywnja
- Stundensatz für Lehrer der höchsten Kategorie: 163 Hrywnja
Es ist erwähnenswert, dass der tatsächliche Verdienst pro Stunde bei voller Auslastung zwischen 55 und 73 Hrywnja liegt. Zusätzlich können Lehrer einen Zuschlag von 25 Prozent auf ihr Grundgehalt erhalten, wenn sie unter besonderen Bedingungen arbeiten – dies kann das Gesamteinkommen deutlich erhöhen.
Für Assistenzlehrkräfte sind die Tarifgruppen 10 bis 12 vorgesehen; ihre Mindestgehälter bewegen sich zwischen 8.841 und 10.298 Hrywnja. Auch dies unterstreicht die verstärkte Aufmerksamkeit für die Personalpolitik im Bildungsbereich.
Der Lehrer Ruslan Ihorowytsch äußerte sich zu der Entwicklung und nannte dabei die Höhe seines eigenen Gehalts.
Diese Anpassung verdeutlicht, wie wichtig die Diskussion über Lehrergehälter für die Bildungsqualität in der Ukraine ist. Die Gehaltserhöhung stellt einen bedeutenden Schritt dar, um den sozialen Status der Pädagogen zu heben und ihre berufliche Tätigkeit aufzuwerten.
Mit der Einführung der neuen Tarife für Lehrergehälter verfolgt der Staat das Ziel, die Bildungsqualität zu steigern und pädagogische Fachkräfte gezielt zu fördern. Diese Entscheidung könnte dazu beitragen, mehr neue Mitarbeiter für den Bildungssektor zu gewinnen, da bessere Verdienstmöglichkeiten den Lehrerberuf attraktiver machen. Betrachtet man die Veränderungen in der Bildungspolitik, wird deutlich, dass solche Schritte den Unterricht und die allgemeine Bildungsqualität im Land nachhaltig verbessern können.
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