Ungarn hat den Angriff der RF auf Mukatschewo nicht verurteilt: Shuyok und Orban haben Posts bearbeitet.
Der Präsident und der Premierminister Ungarns haben sich geweigert, Russland für den Angriff auf Mukatschewo zu verurteilen, der in der vergangenen Nacht, am 21. August, stattfand. Darüber hinaus wollte der ungarische Präsident nicht darauf aufmerksam machen, wer diesen Angriff tatsächlich ausgeführt hat, und hat seinen Beitrag bearbeitet. Dies berichtete FREEДОМ mit Verweis auf die offiziellen sozialen Netzwerke der Politiker.
Reaktion des Präsidenten und Premierministers Ungarns auf den Angriff auf Mukatschewo
Der Präsident Ungarns, Tamas Shuyok, sprach den Opfern des russischen Angriffs auf Mukatschewo sein Mitgefühl aus. Dies schrieb er in einem Beitrag auf seiner Facebook-Seite. Allerdings bearbeitete Shuyok den Beitrag weniger als eine Stunde später und anstelle von 'russischem Raketenangriff' ließ er einfach 'Raketenangriff'. Ungarische Medien und auch die Kommentatoren des Posts bemerkten dies. In dieser Nachricht schrieb Shuyok über eine möglichst schnelle Beendigung des 'russisch-ukrainischen Konflikts' im allgemeinen Interesse.
'Die Bemühungen, Frieden zu erreichen, und der vom Präsidenten Trump eingeleitete Verhandlungsprozess müssen fortgesetzt werden', erklärte Orban.
Auch Premierminister Viktor Orban reagierte auf den Angriff auf Mukatschewo. Er berichtete, dass in der Regierungssitzung die Folgen des russischen Raketenangriffs erörtert wurden, jedoch verurteilte er den Angriff nicht und rief zu Frieden auf.
Inzwischen ist die Zahl der Verletzten durch den russischen Beschuss in der Region Transkarpatien auf 15 gestiegen.
Zur Erinnerung: Die RF-Armee führte am 21. August gegen 5 Uhr morgens einen Raketenangriff auf Mukatschewo durch. Der Einschlag von zwei Raketen des Typs 'Kalibr' verursachte eine Explosion in einem örtlichen Werk mit ausländischen Investitionen. Der Schlag war so stark, dass das Feuer ein Gebiet von etwa 7.000 Quadratmetern erfasste.
Der Präsident und der Premierminister Ungarns haben die Reaktion auf den russischen Schlag auf Mukatschewo besprochen, ihr Mitgefühl mit den Opfern ausgedrückt und zu Frieden aufgerufen.
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