Ukrainisches Parlament beschließt Millionenhilfen für Hinterbliebene von Infrastruktur-Helfern.

Ukrainisches Parlament beschließt Millionenhilfen für Hinterbliebene von Infrastruktur-Helfern
Ukrainisches Parlament beschließt Millionenhilfen für Hinterbliebene von Infrastruktur-Helfern

Gesetzentwurf 14303: Bessere Absicherung für Helfer an kritischer Infrastruktur

Nach Angaben von Novyny.live: Das ukrainische Parlament, die Werchowna Rada, hat am 25. Februar mit dem Gesetzentwurf Nr. 14303 eine wichtige Neuregelung beschlossen. Sie verbessert die Auszahlung von Einmalzahlungen für Gesundheitsschäden oder den Tod von Personen, die an Einrichtungen der kritischen Infrastruktur im Land arbeiten. Die Änderungen am Gesetz über Einmalhilfen für Zivilpersonen erweitern die Rechte dieser Beschäftigten erheblich.

Die neuen Regelungen sehen vor, dass Angehörige von getöteten Mitarbeitern der kritischen Infrastruktur einen finanziellen Anspruch erhalten. Zu den berechtigten Personenkreisen zählen:

  • Ehepartner,
  • Kinder bis zum 23. Lebensjahr,
  • Eltern sowie
  • unterhaltsberechtigte Angehörige.

Damit sollen die Familien der Verstorbenen in einer extrem schwierigen Lebenslage unterstützt werden. Diese Maßnahme ist vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges von besonderer Bedeutung.

Die Höhe der staatlichen Leistung ist im beschlossenen Entwurf gestaffelt: Bei einer Behinderung der Gruppe I werden 800.000 Hrywnja gezahlt, bei Gruppe II 500.000 Hrywnja und bei Gruppe III 200.000 Hrywnja. Im Todesfall erhalten die Hinterbliebenen eine Million Hrywnja. Bereits am 24. Februar hatte das Parlament zudem ein Gesetz verabschiedet, das Mitarbeitern des Staatlichen Notfalldienstes (DSNS) eine Einmalzahlung für den Fall von Tod, Gefangennahme oder Verschwindenlassen gewährt.

Stärkung sozial wichtiger Berufsgruppen

Ebenfalls hat die Werchowna Rada die Möglichkeit geschaffen, die Zahlungen für Beschäftigte in Vorschuleinrichtungen zu erhöhen. Dies unterstreicht das Bestreben, gesellschaftlich wichtige Berufsgruppen besser abzusichern. Die gesetzlichen Neuerungen zielen insgesamt darauf ab, den Rechtschutz und die soziale Absicherung derjenigen zu verbessern, die in systemkritischen Bereichen unter hohem Risiko ihren Dienst verrichten.

Die Einführung dieser neuen Leistungen und Verbesserungen zeigt den Willen des Staates, jene zu unterstützen, die unter gefährlichen Bedingungen essentielle Aufgaben für die Gesellschaft übernehmen. Dies kann ein wichtiger Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit und Sicherheit für die Familien der Betroffenen sein. Solche Maßnahmen können sich zudem positiv auf die Moral der Einsatzkräfte auswirken, da sie in Krisenzeiten staatliche Rückendeckung spüren.


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