Digitale Behördengänge für Veteranen: Vollständige Online-Umstellung bis Ende 2026.
Veteranen erhalten Zugang zu digitalen Amtswegen
Nach Angaben von Novyny.live: Kriegsveteranen sollen künftig alle staatlichen Leistungen vollständig online beantragen und verwalten können. Dies gab der stellvertretende Minister für Veteranenangelegenheiten, Ruslan Prykhodko, gegenüber Halyna Ostapovets bekannt. Das ambitionierte Ziel sieht vor, dass bis Ende 2026 persönliche Besuche in Behörden für diese Gruppe der Vergangenheit angehören. Dies ist Teil einer umfassenden Digitalisierungsoffensive der Regierung.
Einige Dienstleistungen sind bereits jetzt digital verfügbar. So kann der Antrag auf Veteranenstatus bereits über die Plattform 'Diia' gestellt werden. Der Staat arbeitet zudem daran, fehlende Bescheinigungen eigenständig zwischen den Behörden zu beschaffen, sodass Veteranen nicht mehr alle Dokumente selbst vorlegen müssen. Derzeit wird ein einheitlicher digitaler Dienst in der Beta-Phase getestet, der künftig den gesamten Prozess vereinfachen soll.
Zentrale Ziele und nächste Schritte
Laut Ruslan Prykhodko besteht die Hauptaufgabe nun darin, die bestehenden digitalen Bausteine zu einem nahtlosen Service zu verknüpfen und den Informationsaustausch zwischen staatlichen Institutionen zu gewährleisten. Zu den wichtigsten Meilensteinen auf diesem Weg zählen:
- Die Digitalisierung medizinischer Leistungen und Services für Veteranen;
- Die Umsetzung eines staatlichen Förderprogramms für Arbeitgeber, die Veteranen einstellen.
Die Einführung eines vollständigen Online-Angebots markiert einen entscheidenden Fortschritt für die Servicequalität des Staates. Sie wird nicht nur Bürokratie abbauen, sondern den Betroffenen, die oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind, den Alltag spürbar erleichtern. Eine erfolgreiche Umsetzung könnte zudem als Blaupause für die Digitalisierung weiterer Bevölkerungsgruppen dienen.
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