Historiker Hrytsak: Der Krieg tritt in eine Phase der langanhaltenden Stagnation ohne schnelles Ende.

Historiker Hrytsak: Der Krieg tritt in eine Phase der langanhaltenden Stagnation ohne schnelles Ende
Historiker Hrytsak: Der Krieg tritt in eine Phase der langanhaltenden Stagnation ohne schnelles Ende

Nach Angaben von ТСН: Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine tritt in eine Phase langanhaltender Stagnation, und derzeit gibt es keine offensichtlichen Anzeichen für ein schnelles Ende.

Diese Meinung äußerte der Historiker und Professor an der Ukrainischen Katholischen Universität Jaroslav Hrytsak. Er stellte fest, dass die Aussichten auf eine friedliche Regelung als unwahrscheinlich erscheinen, da die Russische Föderation keine Bereitschaft zu Kompromissen zeigt. Die Position Putins charakterisierte Hrytsak als 'stalinistische Unnachgiebigkeit'.

Situation in der Ukraine und Russland

Hrytsak betonte, dass der Krieg in Bezug auf die Dauer den Maßstäben des Ersten Weltkriegs nahekommt, jedoch keine Anzeichen eines Zusammenbruchs in der Ukraine oder Russland zu beobachten sind: Die Economien funktionieren, das Bankensystem läuft, und die Regale in den Geschäften sind weiterhin gefüllt.

Der Mut der ukrainischen Gesellschaft

Trotz erheblicher Verluste und Korruptionsskandale zeigt die ukrainische Gesellschaft eine 'erstaunliche Widerstandsfähigkeit', die Hrytsak als 'ukrainisches Wunder' bezeichnet. Er ist jedoch der Meinung, dass die Macht ihren innovativen Potenzial erschöpft hat.

Die Perspektiven Russlands

Nach Schätzungen von Hrytsak verwandelt sich Russland allmählich in eine 'große Nordkorea' und steht an der Schwelle zu einer ökonomischen Stagnation, mit einem 'Widerstandsfähigkeitsreserven' von etwa 3 bis 5 Jahren.

Früher erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass der Diktator Putin nicht an der Durchführung irgendeines Referendums in der Ukraine interessiert ist, da er nicht beabsichtigt, den Krieg zu beenden.

Darüber hinaus haben die Vereinigten Staaten erstmals offiziell ihre Bereitschaft erklärt, die Sicherheit der Ukraine nach Friedensschluss zu gewährleisten, was sogar eine Präsenz amerikanischer Truppen an den Trennlinien vorsehen könnte.

Diese Äußerungen von Hrytsak und die Erklärungen des ukrainischen Präsidenten deuten auf eine wachsende Besorgnis über die weitere Entwicklung des Konflikts hin sowie auf die Festigung internationaler Unterstützung für die Ukraine. In einer Situation, in der friedliche Verhandlungen unwahrscheinlich erscheinen, wird die Bedeutung internationaler Sicherheitsgarantien noch drängender. Das Handeln der Verbündeten könnte entscheidend für die Gewährleistung der Stabilität in der Region sein.


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