Kartoffelkrise in der Ukraine: Die Preise werden aufgrund eines Rückgangs der Anbauflächen um 21 % steigen.
Die Situation auf dem Kartoffelmarkt in der Ukraine
Nach Angaben von inkorr.com: Leider durchläuft der ukrainische Kartoffelmarkt aufgrund des Krieges und der Besatzung der südlichen Regionen schwierige Zeiten. Laut Informationen des Zentrums für Lebensmitteluntersuchungen sind die Anbauflächen und das Kartoffelproduktionsvolumen um 21 % bzw. 11 % gesunken. Dies hat zu einem erheblichen Anstieg der Kartoffelpreise für die Verbraucher geführt.
Experten weisen darauf hin, dass der 'niedrige' Preis für Kartoffeln derzeit nur 2–4 Monate anhält, im Vergleich zu 10 Monaten vor Beginn des Krieges.
Der Kartoffelanbau in der Ukraine, der sich hauptsächlich im Süden konzentriert, ist derzeit auf dem Markt praktisch nicht vorhanden. Was den Import betrifft, so hat sich dieser ebenfalls verändert: Früher waren Weißrussland und Russland die Hauptlieferanten, jetzt sind es Länder wie Aserbaidschan, die Türkei, Griechenland, Nordmazedonien und Georgien.
Die Daten zeigen ernsthafte Herausforderungen für die ukrainischen Landwirte, die sich an die neuen Bedingungen anpassen müssen. Der Rückgang des Kartoffelanbaus könnte nicht nur die Preise beeinflussen, sondern auch die Verfügbarkeit dieses wichtigen Produkts für die Bevölkerung. Die Wiederherstellung der Produktion wird Zeit und Mühe erfordern, daher sollten die Verbraucher auf weitere Änderungen in der Preispolitik vorbereitet sein.
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