Neue Gehaltsstufen für Soldaten: Monatliche Bezüge zwischen 30.000 und 460.000 Griwna.
Geänderte Berechnung der Soldzahlungen
Nach Angaben von Novyny.live: Ab Juli 2026 gilt in der Ukraine eine aktualisierte Regelung zur Festsetzung der finanziellen Vergütung für Militärangehörige. Die neue Struktur sieht vor, dass die monatliche Mindestvergütung bei 30.000 Griwna liegt, während die Obergrenze auf 460.000 Griwna ansteigen kann.
Zum festen Sockelbetrag von 20.000 Griwna kommt eine Motivationszulage von 10.000 Griwna hinzu, sodass die Basisvergütung insgesamt 30.000 Griwna beträgt. Darüber hinaus sind zusätzliche Zahlungen für spezifische Einsätze vorgesehen. Konkret erhalten Soldaten:
- 20.000 Griwna pro Tag für Operationen auf eroberten Stellungen;
- 40.000 Griwna für einen Angriff auf feindliche Positionen.
Die monatlichen Zulagen erhöhen das Gesamteinkommen erheblich. Wer an Führungsstellen Dienst tut, bekommt 50.000 Griwna extra, für andere Sonderaufgaben sind 30.000 Griwna vorgesehen. Hinzu kommen Prämien: 100.000 Griwna für die Gefangennahme eines russischen Soldaten und 15.000 Griwna für die bestätigte Tötung eines Gegners, wenn ein Video als Beleg vorliegt.
Anreize und Stärkung der Streitkräfte
Mit der neuen Regelung steigen die Bezüge der Soldaten deutlich an, um deren Einsatzbereitschaft zu fördern und die Armee zu unterstützen. Diese Anpassungen sind ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der sozialen Absicherung der Militärangehörigen in einem von anhaltenden Spannungen geprägten Umfeld.
Die Einführung dieser neuen Vergütungsordnung in der Ukraine zeigt das Bestreben des Staates, die Dienstbedingungen für Soldaten zu optimieren – insbesondere vor dem Hintergrund des fortdauernden Konflikts. Höhere Zahlungen könnten nicht nur die Moral der Truppe heben, sondern auch neue Rekruten für den Militärdienst gewinnen.
Insgesamt könnten diese Maßnahmen eine strategische Bedeutung für die Festigung der Landesverteidigung haben.
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