Mechanismen zur Übermittlung von Beweisen für die Aggression Russlands an das Tribunal: Wie wird das funktionieren.
Die ukrainische Verbindung zum Eurojust, Myroslava Krasnoborova, erklärte, dass die Mechanismen zur Übermittlung von Beweisen für die Aggression Russlands von der Ukraine an das Spezialtribunal im Statut festgelegt sind. Gemäß Artikel 23 des Statuts hat der Generalstaatsanwalt der Ukraine das Recht, Materialien aus Strafverfahren, die im Rahmen der nationalen Ermittlungen zur Aggression gesammelt wurden, an das Tribunal zu übermitteln.
Zusammenarbeit mit Eurojust
Nach Angaben von inkorr.com: Ein weiterer Weg zur Zusammenarbeit ist die Interaktion mit Eurojust, insbesondere durch das System CICED - eine elektronische Datenbank für internationale Verbrechen. Alle verifiziert nachgewiesenen Beweise mit einer zuverlässigen Aufbewahrungskette können an das Tribunal übermittelt werden, vorausgesetzt, es liegt eine rechtliche Grundlage und die Zustimmung des Landes vor, das sie bereitgestellt hat.
'Wir arbeiten bereits an möglichen rechtlichen und technischen Mechanismen dieses Prozesses', betonte Krasnoborova.
Allgemeiner Prozess der Beweiserhebung
Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft wies auch darauf hin, dass der Generalstaatsanwalt der Ukraine das Recht hat, Materialien aus Strafverfahren an das Spezialtribunal zu übermitteln. Die Zusammenarbeit umfasst neben der elektronischen Datenbank auch die Übermittlung geprüfter Beweise für internationale Verbrechen. Diese Prozesse werden aktiv diskutiert und untersucht, um sie weiter umzusetzen.
Die Entwicklung der Zusammenarbeit mit Eurojust und die Bereitstellung von Beweisen für das Spezialtribunal sind wichtige Schritte im rechtlichen Prozess gegen die Aggression Russlands. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf die Möglichkeit haben, die Verantwortlichen auf internationaler Ebene zur Rechenschaft zu ziehen, und auch die Unterstützung der Ukraine im rechtlichen Bereich stärken.
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