Britische und französische Marine stoppen russische Tanker: Details zur Aktion.
Westliche Schläge gegen die 'Schattenflotte'
Nach Angaben von Espreso.tv: Am 14. Juni gab der britische Premierminister bekannt, dass die Streitkräfte erfolgreich einen russischen Tanker abgefangen haben, der zur sogenannten 'Schattenflotte' gehört. Diese Aktion wurde als weiterer Schlag gegen Russland gewertet. Dabei betonte der Premierminister:
'Ich habe unseren Streitkräften den Auftrag erteilt, einen Tanker der Schattenflotte abzufangen. Diese erfolgreiche Operation hat Russland einen weiteren Schlag versetzt.' Premierminister des Vereinigten Königreichs
Bereits am 1. Juni hatte die französische Marine im Atlantik einen russischen Tanker gestoppt, der unter Sanktionen steht. Präsident Emmanuel Macron bestätigte, dass dies der erste derartige Einsatz in dieser Region war. Hinzu kommt: Über die Hälfte der Tanker der 'Schattenflotte' befindet sich in einem kritischen Zustand, was bei Fachleuten wie Anil Sharma, dem Leiter der Firma GMS Partnership, Besorgnis auslöst. Diese Schiffe sind oft alt und schlecht gewartet, was das Risiko von Unfällen erhöht.
Wachsende Kontrolle über den Seeverkehr
Diese Einsätze zeigen, dass westliche Staaten zunehmend darauf achten, russische Schifffahrtswege zu überwachen – vor dem Hintergrund der Sanktionen, die wegen der russischen Aktivitäten in der Ukraine verhängt wurden. Gleichzeitig deuten die Bedenken zum Zustand der 'Schattenflotte' auf mögliche logistische und sicherheitstechnische Schwierigkeiten für Russland hin, was seine internationalen Geschäftsmöglichkeiten beeinträchtigen könnte.
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