Moskaus Verlustraten überholen die Rekrutierung: Selenskyj nennt erschreckende Zahl seit Jahresbeginn 2026.

Moskaus Verlustraten überholen die Rekrutierung: Selenskyj nennt erschreckende Zahl seit Jahresbeginn 2026
Moskaus Verlustraten überholen die Rekrutierung: Selenskyj nennt erschreckende Zahl seit Jahresbeginn 2026

Die Verluste der russischen Armee im Jahr 2026

Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bekannt gegeben, dass die russischen Streitkräfte seit Januar 2026 rund 89.000 Soldaten verloren haben. Damit übersteigen die monatlichen Verluste die Zahl der neu eingezogenen Rekruten. Die russische Armee kann ihre Gefallenen und Verwundeten nicht schnell genug ersetzen.

'Russland hat seit Anfang 2026 insgesamt 89.000 Militärangehörige eingebüßt. Für dieses Jahr war eine Mobilisierung von 409.000 Soldaten geplant. Bis März haben sie jedoch erst 20 bis 22 Prozent dieses Solls erreicht – also etwa 80.000 Mann. Ihre Verluste sind bereits höher', Wolodymyr Selenskyj

Laut den Angaben hatte Russland für das Jahr 2026 eine Rekrutierung von 409.000 Soldaten vorgesehen. Bis März 2026 wurden aber lediglich 20 bis 22 Prozent dieses Plans umgesetzt. Das zeigt, dass die Verlustrate die Mobilisierungsrate deutlich überflügelt. Der ukrainische Abgeordnete Ruslan Horbenko prognostiziert zudem, dass Russland innerhalb von zwei Kriegsjahren bis zu 1,5 Millionen Menschen verlieren könnte.

Kritische Lage der russischen Streitkräfte

Diese Zahlen verdeutlichen die prekäre Situation, in der sich die russische Armee befindet. Die geplanten Mobilisierungsmaßnahmen greifen nicht, und die Truppen erleiden schwere Einbußen. Gleichzeitig wird eine Verstärkung der russischen Einheiten bei Pokrowsk und im südlichen Frontabschnitt gemeldet – ein Versuch, die Verluste auszugleichen. Der für den 31. März angesetzte Gipfel in Butscha könnte eine wichtige Plattform bieten, um die Lage an der Front zu erörtern.

Diese Informationen spiegeln nicht nur die militärischen Verluste Russlands wider, sondern auch die allgemeine Dynamik des Konflikts: Die ukrainische Armee leistet weiterhin Widerstand gegen die Aggression, während der russische Militärapparat mit ernsthaften Problemen bei der Sicherstellung des benötigten Personals kämpft. Angesichts der geplanten Mobilisierung und der Expertenprognosen könnte Russland zu neuen strategischen Entscheidungen gezwungen sein, was den weiteren Verlauf der Kampfhandlungen beeinflussen wird. Der Gipfel in Butscha könnte ein entscheidender Schritt sein, um die internationale Unterstützung für die Ukraine im Kampf um ihre territoriale Integrität zu festigen.


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