Der verstorbene Holodomor-Forscher Anatolij Penjok: Was über seinen Fall bekannt ist.
Der Tod des Holodomor-Forschers
Nach Angaben von inkorr.com: Die Information über den Tod des Holodomor-Forschers Anatolij Penjok wurde durch einen Beitrag des Vorsitzenden der Partei 'Swoboda' und ehemaligen Abgeordneten Oleg Tjagnybok bekannt. Er teilte diese Nachricht in seinem Post, zitiert 'Glavkom'.
Penjok begann in den frühen 2000er Jahren aktiv in der 'swoboda' Gemeinschaft zu arbeiten und beschäftigte sich mit Fragen des nationalen Gedächtnisses, der Jugendbildung und der Wahrung der historischen Wahrheit. Sein Engagement trug zur Wiederherstellung der historischen Gerechtigkeit bei, was mit der Errichtung einer Gedenktafel am Gebäude des ehemaligen Säuglingsheims in Saporischschja gekrönt wurde.
Im Jahr 2006, nachdem er einen kleinen Zeitungsartikel über 35 Kinder gelesen hatte, die im Mai 1933 im Saporischschjaer Säuglingsheim gestorben waren, konnte Anatolij nicht gleichgültig bleiben...
Für seine Arbeit erhielt Penjok den Orden 'Für Verdienste um die Region Saporischschja' III. Grades. Seine Forschungen dienten als Grundlage für den Dokumentarfilm 'Säuglingsheim. Das letzte Wiegenlied'.
Ein Freund von Anatolij beschreibt ihn als einen Menschen mit einem großen Buchstaben - ruhig, bescheiden, aber hartnäckig und konsequent. Er hinterließ nicht nur Erinnerungen und Taten, sondern auch ein Beispiel, wie man dem Heimatland dienen kann - nicht durch Worte, sondern durch Taten, - fügte Tjagnybok hinzu.
Verlust im Osten
Auch der Tod eines der bedeutendsten Kommandanten an der Ostfront - Oleg Kutsyn, Gründer und Leiter der 'Legion der Freiheit' und des Bataillons 'Karpatische Sich' wurde verzeichnet.
Anatolij Penjok war eine wichtige Figur bei der Errichtung der Gedenktafel am ehemaligen Säuglingsheim in Saporischschja. Sein Beitrag zur Holodomor-Forschung wird vielen in Erinnerung bleiben, ebenso wie seine Bemühungen um den Dienst an der Heimat. Indem er einen bleibenden Eindruck im Gedächtnis der Menschen hinterließ, wird Penjok neue Generationen inspirieren, das historische Erbe zu bewahren.
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