Zaluzhny bereitet sich darauf vor, sein Amt als Botschafter in Großbritannien niederzulegen: Was bekannt ist über seine Pläne.
Nach Angaben von ТСН: Der Botschafter der Ukraine in Großbritannien, Valeriy Zaluzhny, plant, sein diplomatisches Amt Anfang Januar niederzulegen. Er hat sein Vorhaben bereits während eines kürzlichen Besuchs in Kiew mit Präsident Volodymyr Selenskyj besprochen.
Diese Informationen werden von mehreren Quellen aus politischen und diplomatischen Kreisen bestätigt.
Zaluzhny's Pläne
Nach Informationen, die dem Büro des Präsidenten nahe stehen, teilte Zaluzhny Selenskyj schon vor einigen Wochen seine Absicht mit, zurückzutreten.
„Sie haben mit dem Präsidenten verschiedene Positionen für Zaluzhny besprochen, von Premierminister bis zum Leiter des Präsidialamts“”, heißt es in den Mitteilungen.
Andere Quellen berichten, dass Zaluzhny auch die Möglichkeit erwägt, als Botschafter in den USA zu arbeiten oder als Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte zurückzukehren, aber derzeit wurden keine endgültigen Entscheidungen getroffen. Gleichzeitig ist ein Wechsel des ukrainischen Botschafters in den Vereinigten Staaten nicht geplant.
Mögliche Rückkehr nach Kiew
Eine der Quellen behauptet:
„Wahrscheinlich möchte Zaluzhny nach Kiew zurückkehren, er könnte dies bereits am 4. oder 5. Januar nächsten Jahres bekannt geben, sofern nichts Einfluss auf seine Entscheidung nimmt“.
Die Redaktion hat sich an den Pressedienst des Botschafters in Großbritannien gewandt, bislang aber keine Antwort erhalten.
Wir erinnern daran, dass Zaluzhny zu Beginn des Dezember seine Rückkehr nach Ukraine angedeutet hat, als er ein gemeinsames Foto mit seiner Frau Olena vor dem Weihnachtsbaum in Facebook veröffentlichte. Die kurze Unterschrift „Zuhause ist es am schönsten“ löste eine rege Diskussion im Netz über das Ende seiner diplomatischen Mission in London aus.
Diese Informationen über die zukünftigen Pläne von Valeriy Zaluzhny fügen dem politischen Kontext der Ukraine und ihren internationalen Beziehungen Intrigen hinzu. Ob er seine diplomatischen Fähigkeiten in einer anderen Rolle verfeinern wird oder ob er wieder in den Militärdienst zurückkehren wird – bleibt abzuwarten. In der Zwischenzeit wird seine Entscheidung zweifellos Auswirkungen auf die ukrainische Diplomatie in Großbritannien und darüber hinaus haben.
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