Das Pototski-Schloss aus dem 16. Jahrhundert wird zu einem Kulturzentrum: Einzelheiten zum Projekt.

Das Pototski-Schloss aus dem 16. Jahrhundert wird zu einem Kulturzentrum: Einzelheiten zum Projekt
Das Pototski-Schloss aus dem 16. Jahrhundert wird zu einem Kulturzentrum: Einzelheiten zum Projekt

Das Pototski-Schloss in Kozova wird zu einem Kulturzentrum

Nach Angaben von inkorr.com: Die Ruinen des Pototski-Schlosses aus dem 16. Jahrhundert in Kozova in der Region Ternopil sollen in ein modernes multifunktionales Kulturzentrum für die Gemeinde verwandelt werden. Im neuen Zentrum wird es einen Ausstellungsraum, ein Café, eine Kirche, ein Museum und Schutzräume geben. Die Umsetzung des Projekts erfolgt durch die NGO 'Institut für Stadtentwicklung', die einen Zuschuss in Höhe von 20.000 Euro vom Europäischen Programm House of Europe erhalten hat. Die ersten Veranstaltungen sind bereits für Januar geplant. Dies berichtet 'Glavkom' in einem Bericht von 'Suspilne'.

Geschichte des Schlosses

Dieses Gebäude hat eine defensive Herkunft und wurde früher als Brauerei und später zur Herstellung von alkoholfreien Getränken genutzt. Lange Zeit diente es als Lager, wie der neue Besitzer, Unternehmer Igor Mamus, erzählt.

'Ich bin selbst Kozivchanin. Ich lebte in der Nähe des Schlosses, in der Nachbarstraße. Meine Fenster und mein Hof schauten direkt darauf. Und ich war erstaunt, denn die Häuser sahen normal aus, und hier stand ein so herausragendes Gebäude. Und ich bin tatsächlich in alle Keller dieses Schlosses geklettert, als ich ein Kind war', - sagt Igor Mamus.

Der Unternehmer merkt an, dass er das Schloss gekauft hat, um einen Kunstraum zu schaffen. Er betont, dass das Gebäude faktisch in Ruinen war.

Planung der Zukunft

'Man sagt, es sei einfacher, ein neues Haus zu bauen, als ein altes zu renovieren. Wir haben hier 50 cm Müll herausgebracht', - bemerkt der Besitzer.

Im Rahmen seines Projekts plant Igor Mamus, das Dach und den Boden zu renovieren, eine Heizung zu installieren und eine Toilette zu machen. Alle Arbeiten sollen bis zum 1. Januar abgeschlossen sein.

'Das Schloss und Kozova hatten bis zum Zweiten Weltkrieg ein anderes architektonisches Gesicht. Ich träume davon, es zumindest teilweise wiederherzustellen', - fügt der Unternehmer hinzu.

Früher wurde berichtet, dass ein Vertriebener in Tscherkassy das teuerste Gewürz der Welt anbaut.

Der Plan zur Umwandlung des Pototski-Schlosses in ein Kulturzentrum wurde bei den Einheimischen und kulturellen Akteuren auf großes Interesse gestoßen. Neben der Verbesserung der Infrastruktur der Gemeinde kann das Projekt zur Erhaltung des historischen Erbes und zur Entwicklung des kulturellen Lebens in der Region beitragen. Dies könnte ein wichtiger Schritt zur Wiederbelebung von Kozova als Zentrum kultureller Aktivität in der Region Ternopil werden.


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