Das versunkene russische Schiff transportierte Kernreaktoren nach Nordkorea: Untersuchung Spaniens.

Das versunkene russische Schiff transportierte Kernreaktoren nach Nordkorea: Untersuchung Spaniens
Das versunkene russische Schiff transportierte Kernreaktoren nach Nordkorea: Untersuchung Spaniens

Nach Angaben von ТСН: Das mysteriöse Sinken des russischen Frachters “Ursa Major” vor Cartagena hat zahlreiche Verschwörungstheorien ausgelöst, die mit dem Krieg in der Ukraine und dem globalen Machtkampf verbunden sind. Die Untersuchung der spanischen Behörden hat ergeben, dass das Schiff tatsächlich zwei Kernreaktoren transportierte, die für Nordkorea bestimmt waren.

Laut der Zeitung LA VERDAD war der Vorfall das Ergebnis von drei Explosionen im Maschinenraum, die zunächst als terroristischer Akt angesehen wurden. Eine weitere Untersuchung ergab jedoch, dass die Ladung aus den Gehäusen zweier Kernreaktoren VM-4SG mit Kühlsystemen und anderen Elementen bestand, die für ihren Betrieb erforderlich sind.

Ereignisse vor dem Sinken

Am 21. Dezember registrierte das maritime Kontrollzentrum in Almería verdächtige Manöver des Schiffes “Ursa Major”. Bereits am folgenden Tag verringerte sich die Geschwindigkeit des Schiffes sprunghaft, und die Kursänderung erfolgte ohne ersichtlichen Grund, was die Dispatcher besorgt machte. Das Schiff transportierte 380 Tonnen Heizöl und Dieselkraftstoff, 129 leere Container, Teile für ein Eisbrecherboot und zwei nicht deklarierten Container, die sich als Reaktoren herausstellten.

Es wird angenommen, dass der Vorfall durch ein U-Boot eines westlichen Landes verursacht wurde, das versuchte, die geheime Lieferung von Kernreaktoren nach Nordkorea zu verhindern. Die russischen Streitkräfte versuchten, Beweise zu vernichten, aber die Spuren halfen den spanischen Ermittlern, die offizielle Version der Ereignisse aufzustellen.

Rettungsaktion

Der Kapitän des spanischen Schiffes, Oscar Villar, organisierte gemäß internationalem Recht eine Rettungsaktion mit dem Schlepperschiff “Clara Campoamor”, dem Schnellboot “Salvamar Draco” und dem Hubschrauber Helimer 205. Die Rettungskräfte stellten fest, dass das Schiff stark zur Steuerbordseite geneigt war. 14 Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden, während zwei vermisst wurden.

Die russische Seite versuchte, die Rettungsaktion zu kontrollieren und berief sich auf die UN-Seerechtskonvention und kritisierte Spanien für die “Inspektion” des Schiffes.

Mögliche Ursache des Sinkens

Laut den Schäden am Rumpf könnte das Sinken durch einen überdrucktorpedierten Torpedo verursacht worden sein, dessen panzerbrechender Sprengkopf keine Explosivstoffe benötigt, um das Schiff zu versenken. Solche Waffen besitzen die RF, China und einige NATO-Länder.

Die transportierten Kernreaktoren waren für den Hafen von Rason in Nordkorea bestimmt, in der Nähe der russischen Grenze und Vladivostok. Der Transport schwerer Komponenten erforderte spezielle Kräne, was die ungewöhnlich lange Route durch das Mittelmeer erklärt.

Die Untersuchung ergab, dass dieser Vorfall mehrere Parteien, geheime Ladegut und geopolitische Interessen verbindet. Trotz des Sinkens von “Ursa Major” bleiben viele Fragen zu den Einzelheiten der Ladung und der Operationen, die bisher keine Antworten gefunden haben.

Dieser Vorfall wurde zu einem wichtigen Thema nicht nur für die internationalen Beziehungen, sondern auch für die Sicherheit in der Region. Der Vorfall zeigt die Komplexität der Situation auf der weltpolitischen Bühne, wo die Interessen der Staaten, technologische Ambitionen und geheime Operationen vermischt sind. Weitere Ermittlungen könnten Licht auf die Ursachen und Folgen dieses Sinkens werfen sowie mögliche Optionen für zukünftiges Handeln der internationalen Gemeinschaft aufzeigen.


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