Der wegen der Sprengung der Nord Stream festgenommene Ukrainer hat in einem italienischen Gefängnis einen Hungerstreik ausgerufen.
Der Ukrainer Sergey Kuznetsov, der in Italien unter Verdacht der Sprengung der 'Nord Stream' festgenommen wurde, hat einen Hungerstreik ausgerufen. Der Mann befindet sich in einem Hochsicherheitsgefängnis. Dies berichtet 'Glavkom' unter Berufung auf den Anwalt Nicola Canestrini, den 'Babel' zitiert.
Hungerstreik als Protest
Nach Angaben von inkorr.com: Nach Angaben des Menschenrechtlers weigert sich Kuznetsov seit dem 31. Oktober, Nahrung zu sich zu nehmen, da er Respekt für seine grundlegenden Rechte verlangt, zu denen das Recht auf angemessene Ernährung, eine gesunde Umwelt, würdige Haftbedingungen sowie die gleichmäßige Behandlung anderer Insassen hinsichtlich Familienbesuchen und Zugang zu Informationen gehören. Der Anwalt betonte zudem, dass Kuznetsov seit seiner Festnahme in Italien am 22. August 2025 keine Ernährung erhalten hat, die seinen Gesundheitszustand berücksichtigt, was zu einer Verschlechterung seines körperlichen Zustands geführt hat.
Auslieferung nach Deutschland
Wir erinnern uns, dass das italienische Gericht am Montag, den 27. Oktober, die Auslieferung des ukrainischen Verdächtigen nach Deutschland endgültig genehmigte. Ihm wird vorgeworfen, an einem Terrorakt an den 'Nord Stream' Pipelines in der Ostsee im September 2022 beteiligt zu sein. Diese Entscheidung ebnet den deutschen Staatsanwälten den Weg, den Verdächtigen direkt zu den Explosionen zu befragen, die drei der vier Stränge der Pipelines zerstört haben.
Kuznetsov wurde im August 2025 in der Nähe der italienischen Stadt Rimini festgenommen, wo er mit seiner Familie Urlaub machte. Seitdem wird er in einem Hochsicherheitsgefängnis im Norden Italiens festgehalten. Der deutsche Staatsanwalt wirft ihm vor, an den Explosionen beteiligt gewesen zu sein und verfassungswidrigen Sabotage durchgeführt zu haben.
Daher hat der Ukrainer, der verdächtigt wird, die 'Nord Stream' gesprengt zu haben und in Italien festgenommen wurde, einen Hungerstreik als Protest zur Verteidigung seiner Rechte ausgerufen. Lokale und internationale Organisationen verfolgen die Entwicklungen, während die deutschen Staatsanwälte bereits Vorbereitungen für die Befragung des Verdächtigen im Zusammenhang mit seiner Auslieferung treffen.
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