Störung im Ticketverkauf der Ukrzaliznytsia: Was passiert mit den Online-Diensten.
Nach Angaben von inkorr.com: Am 2. Oktober 2025 informierte die Ukrzaliznytsia über eine schwerwiegende technische Störung bei den Online-Diensten, verursacht durch Probleme mit dem Internetanbieter. Passagiere können
keine Tickets für Zügeüber die offizielle Website oder die mobile App kaufen. Das Unternehmen rief dazu auf,
die Fahrkartenschalter zu kontaktieren.
Vertreter der Ukrzaliznytsia wiesen darauf hin, dass Spezialisten bereits an der Lösung des Problems arbeiten und der Ticketverkauf in elektronischer Form bald wieder aufgenommen wird. In der Zwischenzeit wird den Passagieren geraten, ihre Reisen im Voraus zu planen und die physischen Fahrkartenschalter an den Bahnhöfen zu nutzen.
Russischer Angriff auf das Bahndepot in Odessa am 2. Oktober 2025
Die Situation wird durch die Zunahme russischer Angriffe auf kritische Infrastrukturen erschwert. An demselben Tag führte die RF einen massiven Beschuss des Bahndepots in Odessa durch, bei dem ein Lokführer verletzt wurde. Angriffe ereigneten sich auch in anderen Regionen: In Sumy und Tschernihiv wurden Eisenbahngleise und Energieanlagen beschädigt, was zu lokalen Stromabschaltungen führte.
Der Leiter der Ukrzaliznytsia erklärte, dass die neue Taktik des Feindes –
„Schahedi jagen Lokomotiven“– darauf abzielt, die Logistik zu paralysieren und die Front vom Hinterland zu isolieren.
Welche Schäden erlitten die Objekte der Ukrzaliznytsia im Herbst 2025
Diese Ereignisse sind Teil systematischer Angriffe der RF auf die Eisenbahn seit Beginn der umfassenden Aggression. Der Feind versucht, die Lieferungen von Waffen und humanitärer Hilfe zu stören. Hier sind die Hauptfolgen der jüngsten Angriffe:
- Schäden am Depot in Odessa: Verletzung eines Lokführers, Verspätungen bei Zügen im Süden.
- Angriffe in Sumy: Zerstörung von Energienetzen, Stromausfälle in frontnahen Dörfern.
- Schläge in Tschernihiv: Schäden an Eisenbahnbrücken, erschwerter Güterverkehr.
Die Ukrzaliznytsia hat bereits Sicherheitsmaßnahmen verstärkt: Es wurden Ersatzrouten eingeführt, die Arbeitszeiten der Schalter erweitert und die Reparaturteams optimiert. Nach Unternehmensangaben verkehren trotz der Angriffe 95% der Züge nach Fahrplan, und das Online-System wird in ähnlichen Situationen normalerweise innerhalb von 2-3 Stunden wiederhergestellt.
Experten prognostizieren, dass die Dienste bis zum Abend des 2. Oktober ihren Betrieb wieder aufnehmen werden, raten den Passagieren jedoch, sich über Telegram über Updates zu informieren.
Frühere Informationen berichteten, dass die Ukrzaliznytsia Direktzüge von Uzhhorod nach Wien und Budapest einführt.
Diese Situation stellt eine schwierige Prüfung für die Ukrzaliznytsia dar, die versucht, den ununterbrochenen Zugverkehr und die Sicherheit der Passagiere trotz militärischer Bedrohungen zu gewährleisten. Angriffe auf die Infrastruktur verdeutlichen die Wichtigkeit der Gewährleistung einer zuverlässigen Eisenbahnverbindung zur Sicherstellung der Lieferung während des Krieges.
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