Antiballistische Abwehr: Selenskyj kündigt Unterstützung durch die E3-Staaten an – was das für die Ukraine bedeutet.
Ukraine und E3-Partner vertiefen Zusammenarbeit bei Raketenabwehr
Nach Angaben von Espreso.tv: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Kooperation mit den E3-Staaten im Bereich der antiballistischen Verteidigung bekannt gegeben. Diese Länder wollen die Ukraine beim Aufbau eigener Abwehrsysteme gegen ballistische Raketen unterstützen – ein dringendes Vorhaben angesichts der anhaltenden russischen Aggression. Großbritannien ist bereits an der Entwicklung eines europäischen Raketenschirms beteiligt, Frankreich signalisierte seine Bereitschaft, die Ukraine beim Aufbau einer eigenen antiballistischen Verteidigung zu begleiten.
Selenskyj betonte zudem den gestiegenen Finanzbedarf der ukrainischen Streitkräfte.
„Soldat zu sein ist gefährlich, und wir müssen ihnen faire Gehälter zahlen“, so der Präsident. Er äußerte die Hoffnung, dass
„unsere Freunde uns helfen werden“, und unterstrich damit die Bedeutung internationaler Solidarität in dieser schwierigen Phase.
Verschärfte Sanktionen und neue Wege der Truppenaufstellung gefordert
Ein weiteres Thema des Treffens war die Notwendigkeit zusätzlicher Beschränkungen gegen den Aggressorstaat.
„Die Teilnehmer waren sich einig, dass weitere Sanktionen gegen Russland verhängt werden müssen“
, erklärte Selenskyj. Zudem sprach er sich für eine Umstellung auf ein Berufsheer aus – eine vertragliche Truppenaufstellung, die die Schlagkraft der Verteidigungskräfte erhöhen soll.Die Zusammenarbeit mit den E3-Staaten bei der Raketenabwehr stellt einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der nationalen Sicherheit dar, insbesondere vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges. Die Einführung moderner antiballistischer Systeme könnte den Schutz des ukrainischen Luftraums erheblich verbessern. Höhere Militärausgaben und eine Reform der Personalstruktur zeigen den Willen der Führung in Kiew, den Dienst attraktiver zu machen und die Effizienz der Armee im Abwehrkampf zu steigern.
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